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Zufrieden: Uwe Neuhaus (rechts) und Peter Németh. Foto: Zobe - © Foto: Andreas Zobe
Zufrieden: Uwe Neuhaus (rechts) und Peter Németh. Foto: Zobe | © Foto: Andreas Zobe

Arminia Bielefeld DSC fährt nach 1:0-Sieg in Osnabrück mit „großem Grinsen“ nach Hause

Was Torschütze Voglsammer sich von Klos abgeschaut hat.

Peter Burkamp
08.10.2019 | Stand 08.10.2019, 06:09 Uhr |

Osnabrück. Er schoss das Tor des Spiels und lieferte anschließend auch den Spruch des Abends. Auf die Frage, wie er den Treffer denn erzielt habe, antwortete Andreas Voglsammer augenzwinkernd: „Das habe ich mir vom Klosi abgeschaut. Der sagt immer: aufziehen im Strafraum." Wie man aufzieht, also vor dem Schuss mit dem Ball einen Haken nach innen schlägt, damit den Gegenspieler ausschaltet und den Winkel verbessert, das weiß Voglsammer, der den gesperrten Fabian Klos in Osnabrück gekonnt vertrat, selbst schon ganz gut, wie er auch in der Vergangenheit schon unter Beweis gestellt hat. Der Stürmer war nach dem vierten Auswärtssieg in Folge wie alle Arminen bester Laune. Linksverteidiger Florian Hartherz drückte die Gemütslage der Schwarz-Weiß-Blauen nach dem Derbyerfolg so aus: „Wir sind hochzufrieden und fahren mit einem großen Grinsen nach Hause." Ein verdienter Sieg war es auch nach Einschätzung von Uwe Neuhaus. Arminias Trainer sah sich in Osnabrück in seiner Meinung bestätigt, „dass wir im Moment zurecht da oben stehen". Neuhaus hatte gefallen, wie „souverän und gierig" seine Mannschaft aufgetreten war. Die angesprochene Gier ließ sich beispielsweise an 62 Prozent gewonnenen Zweikämpfen festmachen, genauso an den 120 gelaufenen Kilometern der gesamten Bielefelder Mannschaft. Wenn es etwas auszusetzen gebe, dann nur dies: „Mit etwas mehr Präzision vor dem Tor hätten wir es uns noch einfacher machen können."

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