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Wieder am Ball: Cedric Brunner (l.) in einem Spiel gegen Fürth. Foto: Wolfgang Rudolf - © Wolfgang Rudolf
Wieder am Ball: Cedric Brunner (l.) in einem Spiel gegen Fürth. Foto: Wolfgang Rudolf | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Brunners Comeback macht dem DSC Hoffnung

Im Test gegen Zwolle zeigt der Rechtsverteidiger nach viermonatiger Pause eine souveräne Leistung. Ab Montag gilt die Aufmerksamkeit dem Punktspiel bei Hannover 96.

Peter Burkamp
07.09.2019 | Stand 07.09.2019, 08:33 Uhr

Bielefeld. Für Cedric Brunner ist die Leidenszeit offenbar vorbei. Im Testspiel gegen Zwolle erlebte der Rechtsverteidiger zum ersten Mal seit vier Monaten einen ernstzunehmenden Einsatz in Arminias Profimannschaft. „Er war überraschend souverän in den Zweikämpfen. Ich glaube, er hat nicht einen einzigen verloren", sagte DSC-Trainer Uwe Neuhaus nach dem 2:0-Erfolg gegen den niederländischen Erstligisten. Anfang Mai hatte sich Brunner bei einem Kopfballduell im Ostwestfalen-Derby gegen den SC Paderborn schwer verletzt. Eine Gehirnerschütterung und eine Schultereckgelenksprengung, die eine Operation erforderlich gemacht hatte, führten zu einer längeren Ausfallzeit. "Er hat die Verletzung abgehakt" Nach dem vielversprechenden 45-minütigen Auftritt gegen Zwolle dürfte es allerdings noch einige Zeit dauern, ehe Brunner wieder bei 100 Prozent ist. Das Punktspiel in Hannover am Samstag sollte für den Schweizer noch zu früh kommen. Auch wenn Uwe Neuhaus davon ausgeht, „dass Brunner die Verletzung vom Kopf her abgehakt hat und gegen Zwolle sehr stabil wirkte". Am Wochenende haben die DSC-Profis frei. Ab Montag steigen Uwe Neuhaus und seine Schützlinge in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Hannover ein. Andreas Voglsammer, dem die Weisheitszähne gezogen wurden, und Joakim Nilsson, der wegen muskulärer Probleme im Testspiel nicht berücksichtigt war, werden zu Wochenbeginn im Training zurückerwartet. Mit Blick auf das Freundschaftsspiel gegen Zwolle und die Ligabegegnung gegen Greuther Fürth (2:2) sieht Uwe Neuhaus durchaus Verbesserungsbedarf: „Wir haben noch ein bisschen Luft nach oben. In Hannover werden wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen. Das wird ein schweres Spiel." Die Zeit nutzen dürfte auch Neuzugang Alex Pérez. Der Spanier spielte wie Brunner in der ersten Halbzeit gegen Zwolle. Da die Gäste nur in den ersten Minuten gefährlicher in der Offensive auftraten, wurde der Spanier nicht voll gefordert.

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