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Zurück in der zweiten Liga: Konstantin Kerschbaumer hat sich dem 1. FC Heidenheim angeschlossen. - © Christian Weische
Zurück in der zweiten Liga: Konstantin Kerschbaumer hat sich dem 1. FC Heidenheim angeschlossen. | © Christian Weische

Arminia Deadline Day: Ex-Armine Kerschbaumer ist zurück in der 2. Bundesliga

Er war herausragender Armine der Saison 2017/18, war damals aber für den DSC nicht finanzierbar. Jetzt ist Konstantin Kerschbaumer zurück in der 2. Bundesliga.

Jan Ahlers
02.09.2019 | Stand 02.09.2019, 18:46 Uhr

Bielefeld. Er war herausragender Armine der Saison 2017/18, war damals aber für den DSC nicht finanzierbar. Jetzt ist Konstantin Kerschbaumer nach einem durchwachsenen Engagement beim FC Ingolstadt zurück in der 2. Bundesliga. Am letzten Tag der Transferphase hat er sich dem 1. FC Heidenheim angeschlossen. Der 27-Jährige hat beim derzeitigen Tabellenelften einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. In der Saison 2017/18, in der die Arminia unter Ex-Coach Jeff Saibene den vierten Platz belegte, war Kerschbaumer einer der wichtigsten DSC-Stützpfeiler, erzielte acht Tore und bereitete sechs weitere vor. Allerdings war der Österreicher vom englischen FC Brentford lediglich ausgeliehen - und ein Kauf nach Ablauf der Leihe für Bielefeld damals nicht finanzierbar. Ingolstadt machte das Rennen - und stieg ab Stattdessen schlug der FC Ingolstadt im vergangenen Sommer zu, legte dafür eine niedrige siebenstellige Summe auf den Tisch - Arminia erhielt beim Transfer immerhin eine niedrige sechsstellige "Ausbildungsentschädigung". Der mit Aufstiegshoffnungen gestartete bayrische Klub erwischte allerdings einen kapitalen Fehlstart, erholte sich im Saisonverlauf nicht und stieg mit Kerschbaumer (29 Spiele, drei Tore, drei Vorlagen) ab. Sein Vertrag behielt trotz des Abstiegs Gültigkeit. Obwohl sich in der 3. Liga gewissermaßen ein Kreis schloss, als Saibene vor zwei Monaten als Trainer des FC Ingolstadt vorgestellt wurde, suchte Kerschbaumer nach einer neuen Herausforderung. Der FCI verhandelte hart, wollte von einer offenbar marktwertgerechten Ablöse (ca. 800.000 Euro) nicht abrücken. Bei den Drittliga-Spielen der Ingolstädter stand Kerschbaumer nicht einmal im Kader. Arminia erkundigte sich nach Kerschbaumer Auch Arminia Bielefeld erkundete sich zwischenzeitlich lose nach Kerschbaumer, lotete die Möglichkeiten aus. Der Verein entschied sich aber rasch gegen eine Verpflichtung und stärkte sein Mittelfeld lieber mit dem bisher überzeugenden Marcel Hartel von Union Berlin, dessen kolportierte Ablösesumme zudem deutlich geringer war. Erst am heutigen Montag legte mit dem 1. FC Heidenheim ein Klub die erforderliche Summe hin - am 15. Dezember dürfte es damit in der Heidenheimer Voith-Arena zum Wiedersehen zwischen Arminia Bielefeld und seinem ehemals gefeierten Mittelfeldstrategen kommen.

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