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Jeff Saibene war als Trainer in Bielefeld sehr beliebt. - © Christian Weische
Jeff Saibene war als Trainer in Bielefeld sehr beliebt. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Saibene übernimmt den FC Ingolstadt

Bielefelds Ex-Coach trainiert Drittligisten

Philipp Kreutzer
12.06.2019 | Stand 12.06.2019, 12:32 Uhr

Bielefeld. Jeff Saibene wird zur kommenden Saison den FC Ingolstadt übernehmen. Das teilte der Drittligist am Mittwoch mit. Der Ex-Coach von Arminia Bielefeld unterschreibt demnach beim FCI einen Vertrag bis 2021 und wird am Mittwoch, 19. Juni, um 10 Uhr seine erste Einheit auf dem Trainingsplatz am Audi Sportpark leiten. Der 50-jährige Fußballlehrer hatte sich in der vergangenen Woche mit dem DSC auf die Auflösung seines noch bis 2021 laufenden Vertrages verständigt. Saibene war am 10. Dezember bei Arminia freigestellt worden. Ingolstadt war in den Relegationsspielen der abgelaufenen Saison gegen den SV Wehen Wiesbaden aus der 2. Liga abgestiegen. Auf der Homepage des FCI wird Michael Henke, Direktor Sport der "Schanzer", mit diesen Worten zitiert: „Für uns war wichtig, diese Schlüsselposition zeitnah, aber auch wohlüberlegt zu besetzen, um unsere Planungen weiter so dynamisch vorantreiben zu können wie bisher. Mit Jeff haben wir dabei einen ausgewiesenen Fachmann von unserem Weg überzeugen können. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein Team formen kann und in seinem Handeln sehr klar ist. Wir sind felsenfest davon überzeugt, mit ihm den richtigen Trainer für unser Team gefunden zu haben." Der Luxemburger blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich kann es kaum erwarten, die Spieler und den gesamten Verein kennenzulernen. Natürlich gibt es schon erste Erfahrungen mit dem Klub durch das ein oder andere Duell, doch auch so habe ich die Schanzer stets verfolgt. Der FCI ist ein junger Verein, der innerhalb weniger Jahre schon sehr viel erlebt und erreicht hat. Durch eine gute Basis und die hervorragende Infrastruktur ist diese Herausforderung sehr reizvoll für mich, und ich musste nach den positiven Gesprächen nicht lange überlegen. Fest steht jedoch auch, dass wir viel Arbeit vor uns haben, alle gemeinsam an einem Strang ziehen werden und die 3. Liga ab dem ersten Tag voll annehmen müssen."

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