Erfahrener DSC-Profi: In dieser Szene klärt Stephan Salger vor Kölns Stürmer Simon Terodde. Foto: Christian Weische - © Christian Weische
Erfahrener DSC-Profi: In dieser Szene klärt Stephan Salger vor Kölns Stürmer Simon Terodde. Foto: Christian Weische | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Arminia oder Wechsel ins Ausland? Stephan Salger muss sich entscheiden

Der Abwehrroutinier sieht sich aktuell in einer besonderen Situation. Ein Verbleib oder ein Wechsel ins Ausland sind für ihn denkbar.

Bielefeld. Es könnte nach sechs Jahren und mehr als 200 Pflichtspieleinsätzen sein letzter Auftritt werden. Doch einiges spricht dafür, dass Stephan Salger Arminia Bielefeld über den Saisonabschluss gegen Holstein Kiel hinaus am Sonntag erhalten bleibt. Nach dem angekündigten Abschied von Julian Börner habe sich eine neue Konstellation ergeben, so Salger. „Wir werden uns relativ zeitnah zusammensetzen und schauen, ob wir eine Lösung finden", meint er und klingt dabei optimistisch, dass die Beziehung zwischen ihm und dem DSC eine Fortsetzung finden könnte. Die Kommunikation mit dem Klub sei immer sehr offen gewesen, meint Salger. Das könnte ein schnelles Verhandlungsergebnis begünstigen. "Manchmal braucht man einen neuen Reiz" Der 29-Jährige ist im Abwehrbereich sehr flexibel einsetzbar. In Sandhausen vertrat Salger im Mittelfeld den gesperrten Manuel Prietl gut. Häufiger wurde er während seiner 29 Einsätze in dieser Spielzeit allerdings in der Innenverteidigung aufgeboten. Dass er zudem auch linker Verteidiger spielen kann, macht Salger interessant und wertvoll für jeden Verein. So gibt es für den gebürtigen Dürener auch andere Optionen als Arminia Bielefeld. Gemeinsam mit seinem Berater Uwe Fuchs hat er den Markt sondiert. Nachdem es lange Zeit so aussah, als würden sich Salgers und Arminias Wege trennen, „haben wir uns selbstverständlich umgeschaut und Gespräche geführt", sagt Salger. Er sei offen für Neues und aktuell in einer Situation, in der er „auch mal etwas Exotisches machen könnte. Manchmal braucht man einen neuen Reiz." Zurück ins Rheinland oder das Ausland sind Möglichkeiten, die für Salger attraktiv sein könnten. Letztlich müsse das Gesamtpaket stimmen, betont er: „Die Perspektive und die sportliche Situation spielen eine Rolle." Damit er und der DSC Planungssicherheit vor der anstehenden Sommerpause bekommen, dürfte eine Entscheidung nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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