Hat genaue Vorstellungen: DSC-Trainer Uwe Neuhaus dirigiert seine Mannschaft beim 1:1 beim FC St. Pauli. - © Wolfgang Rudolf
Hat genaue Vorstellungen: DSC-Trainer Uwe Neuhaus dirigiert seine Mannschaft beim 1:1 beim FC St. Pauli. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Arminia-Trainer Uwe Neuhaus fordert von seinen Spielern noch mehr Mut

Gegen Ingolstadt sollen es mehr als 45 spielerisch überzeugende Minuten sein

Philipp Kreutzer
16.04.2019 | Stand 16.04.2019, 10:58 Uhr

Bielefeld. In der ersten Halbzeit richtig stark, nach der Pause nicht mehr. Arminia Bielefeld zeigte am Sonntag beim 1:1 beim FC St. Pauli zwei unterschiedliche Gesichter. DSC-Trainer Uwe Neuhaus vermisste bei seiner Mannschaft eine bessere Chancenverwertung und im zweiten Durchgang die nötige Ruhe. Schon die erste Aktion nach Wiederanpfiff, sagte Neuhaus, habe ihm nicht gefallen: „Da kam der erste lange Ball, das war ein Signal an die Mitspieler: Oh die kommen jetzt noch mal, jetzt müssen wir aufpassen." Lieber hätte er das mutige Kurzpassspiel der ersten 45 Minuten gesehen, das auch Jos Luhukay beeindruckte. „Wir hatten in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten, die Kontrolle zu bekommen, Bielefeld hat den Ball sehr gut zirkulieren lassen", lobte St. Paulis neuer Trainer. „Die Art und Weise, wie wir spielen wollen, muss noch mehr in die Köpfe rein", bilanzierte Neuhaus, "ich habe die Spieler aufgefordert, diesen Mut zu zeigen, ich habe ihnen auch gesagt, dass Fehler, dass Gegentore passieren werden. Das ist kein Problem. Ich glaube, auf Dauer wird es uns weiterbringen. Man darf nicht ängstlich oder mit Selbstzweifeln spielen, sondern mutig und mit Überzeugung." Genau das wollen die Arminen gegen Ingolstadt möglichst über 90 Minuten tun. „Wir müssen versuchen, an die erste Halbzeit von St. Pauli anzuknüpfen", sagte Stürmer Andreas Voglsammer, „dann bin ich sicher, dass wir als Sieger vom Platz gehen."

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