Droht auszufallen: Arminias Mittelfeldspieler Reinhold Yabo ist krank. Ob er am Sonntag spielen kann, ist fraglich. - © Wolfgang Rudolf
Droht auszufallen: Arminias Mittelfeldspieler Reinhold Yabo ist krank. Ob er am Sonntag spielen kann, ist fraglich. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Grippevirus: Weitere Arminia-Spieler für Bochum fraglich

Bielefeld. Arminia Bielefeld droht vor dem Zweitliga-Heimspiel am Sonntag (Anstoß: 13.30 Uhr) gegen den VfL Bochum der Ausfall einer kompletten Elf. Während die Langzeitverletzten Sven Schipplock, Sören Brandy, Christopher Nöthe, Nils Quaschner und Philipp Klewin definitiv fehlen werden, steht hinter den Einsätzen der Stammspieler Reinhold Yabo und Manuel Prietl sowie von Keanu Staude, Roberto Massimo und Max Christiansen grippebedingt ein dickes Fragezeichen. Offen ist zudem, ob Tom Schütz, der zuletzt aufgrund von Wadenproblemen eine Pause einlegte, am Sonntag zur Verfügung steht. "Die Spieler müssen achtsamer sein", forderte Trainer Uwe Neuhaus, der kürzlich in der Mannschaft ein Händeschüttelverbot eingeführt hatte, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Da es sich bei den Erkrankten abgesehen von Yabo, den eine "Magen-Darm"-Infektion plagt, nach Einschätzung der medizinischen Abteilung um denselben Virenstamm handelt, ist es offenbar erforderlich, die Spieler noch stärker als bisher für das Thema zu sensibilisieren und beispielsweise auf die Notwendigkeit regelmäßigen Desinfizierens der Hände hinzuweisen. Auch Neuhaus weiß allerdings: "100-prozentigen Schutz gibt es nicht." Auf die Frage, wie sich die besorgniserregende personelle Lage auf die Chancen für das Spiel gegen Bochum auswirke, sagte Neuhaus: "Der Kader hat ja genau dafür mehrere Spieler, um so etwas ausgleichen zu können. Das ist eine Chance für den einen oder anderen, sich zu zeigen. Wir wollen das Spiel gewinnen."

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