Tribünengäste: Arminias Ex-Trainer Jeff Saibene und sein früherer Co-Trainer Carsten Rump. - © Wolfgang Rudolf
Tribünengäste: Arminias Ex-Trainer Jeff Saibene und sein früherer Co-Trainer Carsten Rump. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Arminias Ex-Trainer Saibene beim Spiel in Köln „ohne Emotionen“ dabei

Mitte der Woche gab er in Bielefeld die Schlüssel für seine Wohnung zurück, am Samstag schaute sich Trainer Jeff Saibene in Köln ein Spiel seiner früheren Mannschaft an.

Köln. Mitte der Woche gab er in Bielefeld die Schlüssel für seine Mietwohnung zurück, am Samstag schaute sich Trainer Jeff Saibene in Köln erstmals seit seiner Beurlaubung am 10. Dezember ein Spiel seiner früheren Mannschaft an. Auf der Tribüne saß sein ehemaliger, ebenfalls beurlaubter Co-Trainer Carsten Rump neben ihm. "Es war zu 90 Prozent eine schöne Zeit" „Ich brauchte Abstand", sagte Saibene, „es war eine sehr intensive, emotionale und zu 90 Prozent sehr schöne Zeit in Bielefeld. Die Trennung hat wehgetan, da kann man nicht von heute auf morgen sagen, das interessiert mich nicht mehr. Aber jetzt bin ich darüber hinweg und kann mir das ohne Emotionen anschauen." Um sich nach seiner Freistellung innerlich die gewünschte Distanz zu verschaffen, suchte Saibene das Weite und reiste in die USA sowie nach Oman. Weitere Touren sind geplant. Der 50-Jährige, dessen Vertrag bei Arminia bis zum 30. Juni 2021 läuft, kündigte an: „Ich werde die Zeit voll auskosten, denn ich war jetzt fast acht Jahre lang beinahe ununterbrochen als Trainer tätig." „Ich genieße erst mal den Moment" Bisherige Offerten von Vereinen, darunter dem Vernehmen nach der Grasshopper Club Zürich, lehnte der in der Schweiz lebende Luxemburger ab. „Ich will und brauche das im Moment nicht", sagte er, „es sei denn, es käme eine so reizvolle Anfrage, dass ich denke, da kann ich nicht Nein sagen." Einen Zeitpunkt, an dem er einen Klub übernehmen wolle, habe er sich nicht gesetzt, sagte Saibene: „Ich genieße erst mal den Moment."

realisiert durch evolver group