Arminia musste im Spiel gegen Magdeburg eine Niederlage einstecken. - © Wolfgang Rudolf
Arminia musste im Spiel gegen Magdeburg eine Niederlage einstecken. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Arminias Trainer Neuhaus dämpft die Erwartungen

Bielefeld. Neun Punkte aus drei Spielen hatten Arminias Profis und ihre Anhänger mit großer Zuversicht ins Heimspiel gegen Aufsteiger Magdeburg gehen lassen. Umso größer war hinterher die Enttäuschung. „Wir haben es in der ersten Halbzeit taktisch nicht so auf die Kette bekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten", räumte der eingewechselte Mittelfeldroutinier Tom Schütz ein und sprach von „zu weit auseinanderstehenden Mannschaftsteilen: die Abwehr zu tief, die Stürmer zu hoch". Zudem habe sein Team die Magdeburger, die mit nun zehn Zählern aus den vier Partien des Jahres 2019 auf einem guten Weg aus dem Tabellenkeller sind, defensiver erwartet. Doch der FCM störte früh und demonstrierte dann eben jenes blitzschnelle Umschaltspiel, vor dem DSC-Trainer Uwe Neuhaus gewarnt hatte. In einer solchen Szene in der achten Minute war es nur die Latte, die Arminia vor dem 0:1 durch Lohkemper bewahrte. "Es sind zähe Spiele in der 2. Liga" Neuhaus nahm die Niederlage zum Anlass für einen grundsätzlichen Appell an alle Arminen: „Trotz einer guten Startphase nach der Winterpause kann man jetzt nicht erwarten, dass wir jedes Mal nach 30 Minuten mit 2:0 führen. Es sind zähe Spiele in der 2. Liga, die Gegner stellen sich gut auf uns ein", sagte er: „Da ist es auch erlaubt, dass man mal einen Gegner nicht dominiert. Ich habe im Vorfeld gesagt, dass wir Ruhe und Geduld brauchen. Leider haben wir zu viele Fehler gemacht, dazu kamen die Entscheidungen des Schiedsrichters."

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