Starker Rückkehrer: DSC-Sportchef Samir Arabi (l.) und Trainer Uwe Neuhaus (r.) freuen sich, dass Reinhold Yabo da ist. Foto: w. Rudolf - © Wolfgang Rudolf
Starker Rückkehrer: DSC-Sportchef Samir Arabi (l.) und Trainer Uwe Neuhaus (r.) freuen sich, dass Reinhold Yabo da ist. Foto: w. Rudolf | © Wolfgang Rudolf

Arminia Yabo ist Arminias Königstransfer

DSC-Trainer Uwe Neuhaus bieten sich nach der Wechselfrist in allen Mannschaftsteilen Variationsmöglichkeiten

Peter Burkamp
05.02.2019 | Stand 05.02.2019, 20:11 Uhr

Bielefeld. In nur 100 Zweitligaminuten gelang es Reinhold Yabo, die DSC-Fans zu begeistern. Die Rückkehr des Offensivspielers ist zweifellos Arminias Königstransfer in diesem Winter. Den gewünschten Innenverteidiger hat Trainer Uwe Neuhaus in Person von Amos Pieper bekommen. Im letzten Moment geplatzt ist dagegen der angestrebte Transfer eines Außenangreifers. Die Bilanz der Wechselperiode: Zwei Zugängen steht der Abgang von Prince Osei Owusu gegenüber. Der Stürmer ist an 1860 München verliehen worden. Der aktuelle Kader des DSC umfasst 26 Feldspieler und drei Torhüter. Wegen langwieriger Verletzungen und mangelnder Erfahrung der Jüngeren ist der Kreis der Kandidaten für Uwe Neuhaus jedoch kleiner. Dennoch bleiben dem Trainer in den Mannschaftsteilen Abwehr, Mittelfeld und Angriff einige Variationsmöglichkeiten. Im Tor ist Stefan Ortega unumstritten. ABWEHR Mit Amos Pieper, Stephan Salger, Brian Behrendt und Julian Börner sind vier nominelle Innenverteidiger an Bord. Nachdem schon Mal zwei gleichzeitig – einer gesperrt, einer verletzt – ausgefallen waren, vermittelt jeder zusätzliche Spieler auf dieser Position mehr Sicherheit, selbst wenn Manuel Prietl als Notnagel bereit stünde. Börner und Behrendt dürften sich nach drei guten Halbzeiten in Dresden und gegen den HSV einen kleinen Vorteil im Rennen um die Stammplätze verschafft haben. Allerdings sollte sich das Duo darauf nicht ausruhen, hat Uwe Neuhaus doch betont, dass für ihn die (Trainings-) Leistung entscheidend sei. Auf den Außenpositionen haben sich ähnlich wie Börner und Behrendt Cedric Brunner (rechts) und Florian Hartherz in die Startelf gespielt. Sowohl Jonathan Clauss als auch Anderson Lucoqui sind ihnen allerdings auf den Fersen. MITTELFELD Manuel Prietl ist auf der zentralen Position in der Dreierkette derzeit erster Anwärter. Während der Tests in der Vorbereitung wechselte er sich mit Tom Schütz ab, der nach einer Verletzungspause an seinem Comeback arbeitet. Max Christiansen stand zuletzt nicht im Kader. Legt man die Partien gegen Dresden und den HSV zugrunde, sind die zwei Halb-Positionen an Nils Seufert plus x vergeben. Patrick Weihrauch, Keanu Staude, Roberto Massimo, Max Christiansen, Reinhold Yabo und Joan Simun Edmundsson könnten diese Rolle übernehmen. Letztere kommen allerdings immer auch für eine Position in der offensiven Dreier-Reihe in Frage. „Die Konkurrenz im Mittelfeld ist brutal groß", betonte Manuel Prietl. ANGRIFF Der Abgang von Prince Owusu, das Saison-Aus für Christopher Nöthe (Kreuzbandriss) und die bis gestern währende verletzungsbedingte Pause von Sven Schipplock schränken die Möglichkeiten ein. Fabian Klos ist in der Zentrale etabliert. Andreas Voglsammer, sein Ersatz Nummer eins, macht sich auch auf den Flügeln gut. Sören Brandy wäre eine Alternative. Auf den Flügeln spielen je nach Mittelfeldkonstellation Edmundsson, Yabo oder Staude. „Wir sind variabel. Eddy kann überall im Mittelfeld agieren, ich kann auch vorn drin spielen und Yabo überall", beschrieb Andreas Voglsammer die Situation nach dem HSV-Coup treffend.

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