Momentan zufrieden: Trainer Uwe Neuhaus (Mitte), hier mit seinem Assistenten Peter Németh (links) und Abwehrspieler Brian Behrendt. - © Wolfgang Rudolf
Momentan zufrieden: Trainer Uwe Neuhaus (Mitte), hier mit seinem Assistenten Peter Németh (links) und Abwehrspieler Brian Behrendt. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Arminia-Coach Neuhaus testet neues System

In der Partie bei Hertha BSC wird der DSC mindestens eine Halbzeit im 4-3-3 spielen.

Bielefeld. Ein Lauf am Vormittag, dann war für Arminias Profis am Montag auch schon Ausruhen angesagt: Uwe Neuhaus ließ das Nachmittagstraining ausfallen. Nach insgesamt acht Einheiten seit dem Auftakt am vergangenen Donnerstag sah der Bielefelder Cheftrainer den Zeitpunkt für eine kurze Pause gekommen, ehe es am Dienstag mit zwei Trainings weitergeht. "Man kann nicht immer nur volle Kanne trainieren", sagte Neuhaus. Pausen seien wichtig, um Verletzungen vorzubeugen: "Mir liegt viel daran, dass möglichst jeder alle Einheiten mitmacht." Mit dem bisher Gesehenen in diesem Jahr ist der Trainer sehr einverstanden. "Mit der Intensität, mit dem Willen, mit der Bereitschaft bin ich total zufrieden", sagte er. Die Ergebnisse des Laktattests am vergangenen Freitag seien erfreulich gewesen, die Spieler hätten in der Urlaubszeit erkennbar ihre Hausaufgaben gemacht. Statt nun länger intensiv an der Grundlagenausdauer arbeiten zu müssen, sei es somit möglich, den Fokus im Training frühzeitig auf Taktisches zu legen. Neue Konstellationen im Mittelfeld Das gilt auch für das Testspiel am Mittwoch um 14 Uhr bei Bundesligist Hertha BSC in Berlin. "Wir wollen unterschiedliche Konstellationen ausprobieren, gerade was die Mittelfeldzusammenstellung angeht", sagte Neuhaus und kündigte an, seine Mannschaft werde "eine Halbzeit definitiv 4:3:3 spielen". Arminia hatte zuletzt und auch in den ersten beiden Zweitliga-Partien unter der Regie des neuen Trainers im 4:4:2-System agiert. Wie Aufstellung und taktische Ausrichtung aussehen werden, „hängt aber sicher auch damit zusammen, wer am Mittwoch gesund ist und spielen kann", sagte Neuhaus. Tom Schütz war aufgrund von Wadenproblemen zuletzt nicht im Mannschaftstraining und dürfte deshalb in der Hauptstadt noch nicht zur Verfügung stehen. Der Ende des vergangenen Jahres verletzte Roberto Massimo ist dagegen wieder einsatzbereit. Ob Joan Simun Edmundsson nach seiner Knieverletzung schon wieder in Frage kommt, konnte Neuhaus am Montag noch nicht abschließend einschätzen. Zurückhaltung übte der Trainer auch im Zusammenhang mit den Namen potenzieller Neuzugänge wie Robin Hack von der TSG Hoffenheim oder Fayçal Rherras vom französischen Zweitligisten AS Béziers. Neuhaus’ einziger Kommentar hierzu: „Das werde ich nicht kommentieren."

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