Im Fokus: Robin Hack, hier bei einem U-20-Länderspiel im Gütersloher Heidewaldstadion im März 2018. - © picture alliance/Guido Kirchner
Im Fokus: Robin Hack, hier bei einem U-20-Länderspiel im Gütersloher Heidewaldstadion im März 2018. | © picture alliance/Guido Kirchner

Arminia Bielefeld Hoffenheims Robin Hack ist ein Kandidat für eine Ausleihe

Der U-20-Nationalspieler könnte für neuen Schwung auf der linken Außenbahn sorgen

Philipp Kreutzer
07.01.2019 | Stand 06.01.2019, 20:41 Uhr

Bielefeld. Mit jeweils zwei Übungseinheiten pro Tag liegt ein recht intensives Wochenende hinter den Zweitliga-Profis von Arminia Bielefeld. Das vergleichsweise umfangreiche Pensum wird Trainer Uwe Neuhaus in dieser Woche fortsetzen: Abgesehen vom Mittwoch, an dem der DSC um 14 Uhr zu einem Testspiel bei Bundesligist Hertha BSC in Berlin antritt, stehen bis einschließlich Freitag ebenfalls täglich je zwei Trainings auf dem Programm. Am Sonntag geht es dann für den Großteil der Mannschaft ins Trainingslager nach Benidorm/Spanien. Untätig ist auch Samir Arabi in diesen Tagen nicht. Personelle Veränderungen im Kader hatte Arminias Sport-Geschäftsführer allerdings bislang nicht zu vermelden. Auf die Frage, ob sich in der bis Donnerstag, 31. Januar, 18 Uhr, andauernden Wechselperiode noch etwas im Bielefelder Aufgebot tun werde, antwortet Arabi auch weiterhin so: „Zu möglichen Transfers möchte ich nichts sagen." Öffentliche Erklärungen in diesen Angelegenheiten haben die eigene Verhandlungsposition schließlich selten verbessert. Nach Informationen von nw.de möchte Arminia Robin Hack von der TSG Hoffenheim für die linke Außenbahn verpflichten. Der DSC bemüht sich offenbar darum, den U-20-Nationalspieler, der vornehmlich in der Regionalliga-Mannschaft der TSG zum Einsatz kommt, auszuleihen. Auch der Innenverteidigung täte eine Verstärkung gut. Perspektivisch besteht womöglich ohnehin Bedarf, weil der Verbleib von Julian Börner und Stephan Salger über den Sommer hinaus offen ist. Ihre Verträge laufen aus. Geld für neue Spieler steht dem DSC trotz des Engagements des „Bündnis OWL" und anders als vielleicht mancher Beobachter nun glauben möchte aber weiterhin nicht im Übermaß zur Verfügung. Zudem sind seit der Beurlaubung von Jeff Saibene und der Verpflichtung von Neuhaus am 11. Dezember gleich zwei Cheftrainer zu bezahlen. Ein Budget für Zugänge – ob per Kauf oder Leihe – würde wohl erst frei, wenn der DSC Akteure aus dem aktuellen Aufgebot abgibt. Der 19-jährige Rechtsverteidiger Can Özkan soll ein Kandidat für ein Leihgeschäft sein.

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