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Der erlösende Moment: Julian Börner (l.) dreht nach dem 2:1-Treffer in Kiel zum Jubeln mit Cedric Brunner ab. - © Christian Weische
Der erlösende Moment: Julian Börner (l.) dreht nach dem 2:1-Treffer in Kiel zum Jubeln mit Cedric Brunner ab. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Erleichterung beim Arminia-Kapitän - Neuhaus überrascht

Arminia: Eine zehn Spiele andauernde Durststrecke beendet der Spielführer höchstpersönlich. Neuhaus sieht „sehr gute Leistung“

Jan Ahlers
16.12.2018 | Stand 16.12.2018, 15:19 Uhr

Kiel. Als hätte das dramatische 2:1 von Arminia in Kiel noch eine zusätzliche Pointe gebraucht, so oblag es keinem Geringeren als Kapitän Julian Börner, die gut 500 mitgereisten DSC-Fans mit einem Kopfballtor in der Schlussphase zu erlösen. „Ich freue mich einerseits für die Mannschaft, andererseits für den neuen Trainer", sagte der Matchwinner nach Abpfiff. Über die jüngere Vergangenheit wollte er gar nicht mehr sprechen. „Da war eine riesige Last auf unserem Rücken", sagte Börner nach Spielende. „Und wir hatten Chancen für mehrere Spiele." Weil der DSC diese teils leichtfertig vergab, sah es zwischenzeitlich nach einem weiteren ärgerlichen Punktverlust aus. Doch nicht mit dem Kapitän, dem allerdings die Mannschaft mit einer geschlossen starken Leistung den Weg ebnete. "Coach hat uns unsere Stärken vor Augen geführt" „Ich weiß nicht genau, was mit uns passiert ist", sagte der 27-Jährige in Bezug auf den Trainerwechsel. „Der Coach hat uns einfach unsere Stärken immer wieder vor Augen geführt." Neuhaus war vom selbstbewussten Auftritt seines Teams sogar etwas überrascht: „Das war eine sehr gute Leistung für die kurze Zeit." Speziell in der ersten Halbzeit habe Arminia die Vorgaben prima umgesetzt. Als größtes Lob durfte der DSC die Analyse des entnervten gegnerischen Trainers Tim Walter werten. Den üblichen Kieler Offensivfußball ließ Bielefeld kaum zur Entfaltung kommen: „Was ich sonst an meiner Mannschaft gut finde, war heute weniger gut", sagte Walter.

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