Zweikampf- und laufstark: Manuel Prietl, hier im Duell mit Duisburgs Lukas Fröde, könnte auch gegen Sandhausen als Innenverteidiger auflaufen. - © Christian Weische
Zweikampf- und laufstark: Manuel Prietl, hier im Duell mit Duisburgs Lukas Fröde, könnte auch gegen Sandhausen als Innenverteidiger auflaufen. | © Christian Weische

Arminia Arminias Abwehr steht erneut im Blickpunkt

Gegen Sandhausen hofft der DSC, Gegentore vermeiden zu können

Bielefeld. Seit knapp zwei Monaten hat Arminia Bielefeld kein Spiel mehr ohne Gegentor beenden können. Zuletzt stand die Null hinten, wie man im Fußballerjargon so schön sagt, am 17. September beim torlosen Remis in Magdeburg. Keinen gegnerischen Treffer zuzulassen, ist eines der Ziele, welches Trainer Jeff Saibene und seine Spieler am Sonntag, Anstoß 13.30 Uhr, im Heimspiel gegen Sandhausen verfolgen. Es spricht einiges dafür, dass die Innenverteidigung wie schon in Paderborn von Brian Behrendt und Manuel Prietl besetzt wird. Letzterer hatte in einem Punktspiel für Arminia auf dieser Position am vorvergangenen Freitag debütiert. Ganz neu war die Rolle allerdings nicht für Prietl. „Er hat bei uns im Training und auch schon in Österreich diese Position gespielt", erklärte Jeff Saibene. Brian Behrendt hat keinen erklärten Lieblings-Nebenmann in der Defensive. "Wir sind bereit" Prietl und er hätten „Gründe dafür geliefert" noch einmal nominiert zu werden: „Ich denke, wir sind bereit, wenn es noch einmal so kommen sollte." Letztlich müsse aber der Trainer entscheiden. Behrendt hat schon neben Julian Börner und Stephan Salger das Zentrum der Viererabwehrkette gebildet und als rechtes Glied der Dreierkette verteidigt. Sperren, Verletzungen, Formschwächen oder taktische Änderungen machen große Variabilität erforderlich. Behrendt fühlt sich auf allen Positionen und gleich mit welchem Mitspieler zuhause. „Wir kennen es ja eigentlich nicht anders. Es ist Normalität geworden und wir können uns darauf einstellen. Egal in welcher Zusammensetzung – jeder wird zu hundert Prozent seine Aufgabe erfüllen", bekräftigt Behrendt. Ärger über späten Ausgleich Der 27-Jährige hofft, dass die Defensive gegen Sandhausen am Sonntag in der Schüco-Arena effektiver arbeitet als zuletzt im OWL-Derby. Besonders der späte Ausgleich habe ihn sehr geärgert. Bei der Videoanalyse habe es noch einmal „weh getan. Beim 2:2 haben wir geschlafen, das müssen wir einfach besser verteidigen." Doch nicht nur die Abwehr liegt im Fokus der Gastgeber. Vor eigenem Publikum in der Schüco-Arena setzt Behrendt auch auf eine gute Offensivleistung: „Wir wollen nicht deren Aufbaugegner sein, sondern stattdessen den Schwung aus dem Paderborn-Spiel mitnehmen und unbedingt gewinnen.” Es gilt den Abstand auf die Mitkonkurrenten in der Tabelle zu vergrößern.

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