Stimmungsvoller Rahmen: Die Schüco-Arena ist die Heimstätte des DSC Arminia Bielefeld. - © Wolfgang Rudolf
Stimmungsvoller Rahmen: Die Schüco-Arena ist die Heimstätte des DSC Arminia Bielefeld. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld 120-Seiten-Verkaufsvertrag für Bielefelder Schüco-Arena unterzeichnet

Der Verein verkündet: "Die Tinte ist trocken."

Carsten Heil

Bielefeld. Nach vier Stunden war es gestern soweit: Der Vertrag für den Verkauf der Schüco-Arena wurde unterzeichnet – nach Informationen von nw.de ist er 120 Seiten lang. Das Vorlesen des Vertrags beim Notar dauerte entsprechend lang. Der letzte Akt im langen Verkaufsprozess soll „im selben guten Geiste wie auch die Verhandlungen verlaufen sein", erfuhr die Redaktion. Er hat mehrere Nebenverträge, geregelt wird unter anderem die Rückmietung der Alm durch den Zweitligisten Arminia Bielefeld. Ideallösung für alle Beteiligten Arminias Geschäftsführer Markus Rejek hatte die Konstellation, dass ein Konsortium ostwestfälischer Firmen die Schüco-Arena kauft, zuletzt als Ideallösung und Win-win-Situation bezeichnet: „Die Unternehmen, die sich am Kauf beteiligen, sind auch zum Teil schon unsere Gesellschafter. Sie haben Interesse, etwas für Arminia zu tun und auch für den Standort Bielefeld." Rund zehn Millionen Euro soll der Stadionverkauf der Armina bringen, damit der Verein seine Schulden abbauen kann. Im Gegenzug wollen rund ein Dutzend Gläubiger – darunter die Sparkasse Bielefeld und die Volksbank Bielefeld – im Schnitt jeweils auf mehr als die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Das von elf Firmen gegründete Bündnis Ostwestfalen will dem Klub zudem einen Kredit in niedriger Millionenhöhe gewähren. Die Tinte ist trocken, heute wurden die Verträge zum Verkauf der SchücoArena unterschrieben. O.v.l.: Rainer Schütte, Prof. Dr. Hermann J. Richter, Karl-Gerd Büttemeier; u.v.l.: Dr. Maurice Eschweiler, Hans-Jürgen Laufer, Dr. Christoph Buse und Markus Rejek #AufArminia#immerdabeipic.twitter.com/pO1unDVYSz — DSC ArminiaBielefeld (@arminia) 3. Dezember 2018

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