Cédric Brunner, Manuel Prietl, Brian Behrendt und Andreas Voglsammer nach dem Spiel. - © Christian Weische
Cédric Brunner, Manuel Prietl, Brian Behrendt und Andreas Voglsammer nach dem Spiel. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Nach der Pleite gegen Duisburg: Die DSC-Profis in der Einzelkritik

Arminia Bielefeld verliert das Heimspiel gegen den MSV Duisburg mit 0:1

Bielefeld. Die erste Viertelstunde war gut, die erste Halbzeit insgesamt in Ordnung. Nach der Pause aber zeigte Arminia Bielefeld im Heimspiel gegen den MSV Duisburg eine schwache Leistung. Am Ende stand eine unglückliche 0:1 (0:0)-Niederlage, die die Sorgen beim heimischen Fußball-Zweitligisten weiter vergrößert. Der DSC wartet seit mittlerweile acht Pflichtspielen auf einen Sieg. Die DSC-Profis in der Einzelkritik: Stefan Ortega Der Torwart zeigte in seinem ersten Spiel nach überstandener Knieverletzung eine ordentliche Leistung. Kaum geprüft, bei Abschlüssen von Iljutcenko und Tashchy auf dem Posten. Beim Tor des Tages durch Engin in der 82. Minute schuldlos. Note: 3 Brian Behrendt In der Dreier-Abwehrkette auf der rechten Seite mit einer mäßigen Leistung. Der Defensivspezialist ist – etwa beim Spiel in Aue – schon kompromissloser und passsicherer aufgetreten. Note: 4 Julian Börner Der Kapitän gewann viele Zweikämpfe, davon einige Kopfballduelle. Hatte Pech, als er mit seinem Versuch nach Schütz-Ecke an Duisburgs Torwart scheiterte. In der Entstehung des 0:1 kam auch er einen Schritt zu spät. Note: 3,5 Cédric Brunner Auf der für ihn ungewohnten linken Abwehrseite aufgeboten, agierte der Schweizer defensiv weitgehend gewohnt stabil. An ihm lag es nicht, dass Arminia verlor. Note: 3,5 Jonathan Clauss Der Franzose zeigte auf der rechten Seite zunächst eine schwache Vorstellung. Seine Ballverluste waren es, die es Duisburg in der ersten Hälfte ermöglichten, überhaupt mal gefährlich in den Strafraum einzudringen. Nach dem Wechsel vor allem offensiv verbessert, aber insgesamt nicht überzeugend. Note: 5 Manuel Prietl Seine energische Zweikampfführung ermöglichte dem „Sechser" einige sehenswerte Ballgewinne. Die verpufften aber zu oft, weil Prietl in seinen Offensivaktionen zu oft zu umständlich oder unpräzise agiert. Note: 4 Tom Schütz Auch Arminias zweiter „Sechser" gab kämpferisch und läuferisch alles. Sonderlich viele offensive Impulse vermochte er aus dem Spiel heraus aber ebenfalls nicht zu geben. Note: 4 Florian Hartherz Das Bemühen war auch dem Linksfuß nicht abzusprechen. Hartherz lief und rackerte, blieb aber im Spiel nach vorn weitgehend wirkungslos. Seine Abspiele und Flanken von der linken Seite waren zu oft zu ungenau. Note: 4 Patrick Weihrauch Durfte länger spielen als in Ingolstadt, als er noch vor der Pause vom Feld musste. Konnte sich aber erneut kaum einmal auf der rechten offensiven Seite durchsetzen. Note: 5 Fabian Klos In der Anfangsviertelstunde an der Vorbereitung beider Torchancen von Staude beteiligt. Danach aber trotz allen Bemühens ohne nennenswerte Offensivszene. Note: 4 Keanu Staude Hatte Pech, als sein Schuss in der Anfangsphase noch von einem Duisburger geblockt wurde und sein zweiter Versuch zwei Minuten später am Pfosten landete. Zunächst Arminias gefährlichster Offensivspieler, in der zweiten Halbzeit aber bis zu seinem abgefälschten Schuss in der Nachspielzeit kaum noch zu sehen. Note: 4 Andreas Voglsammer Kam in der 74. Minute für Klos, blieb ohne erwähnenswerte Szene. Keine Note Stephan Salger In der 76. Minute für Clauss eingewechselt, sah der Abwehrspieler vor dem 0:1 nicht gut aus. Salger rückte zu früh aus der Defensivreihe heraus und verschaffte den Duisburgern damit unfreiwillig mehr Platz für ihre Kombination. Keine Note Prince Osei Owusu Betrat das Feld in der 85. Minute für Weihrauch. Hatte die Chance zum Ausgleich, als er nach einer Schütz-Ecke per Kopf an den Ball kam, diesen aber in Bedrängnis zu hoch ansetzte. Keine Note

realisiert durch evolver group