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Abwehrroutinier: Stephan Salger (r.), hier im Duell mit Unions Sebastian Andersson, war in elf von 13 Ligaspielen dabei. Foto: Weische - © Christian Weische
Abwehrroutinier: Stephan Salger (r.), hier im Duell mit Unions Sebastian Andersson, war in elf von 13 Ligaspielen dabei. Foto: Weische | © Christian Weische

Arminia Salger sieht positiven Trend

Für den Innenverteidiger ist die richtige Einstellung Grundvoraussetzung für einen Erfolg gegen Duisburg

Peter Burkamp
21.11.2018 | Stand 21.11.2018, 16:47 Uhr

Bielefeld. Den freien Fall haben Arminia Bielefelds Profis beim 1:1 in Ingolstadt stoppen können. Jetzt soll die Wende zum Besseren gelingen. Nach der Länderspielpause läuft dieser Tage die Vorbereitung auf das Punktspiel gegen den MSV Duisburg am Freitag in der Schüco-Arena. Kurz vor dem wichtigen Duell gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf klingt Stephan Salger optimistisch. „Ich glaube, dass der Trend positiv ist. Wir waren alle froh und erleichtert, dass wir die Partie in Ingolstadt nicht verloren haben. Zudem konnten wir das Testspiel gegen Eintracht Braunschweig positiv gestalten.“ Beim 4:2-Erfolg gegen den Drittligisten, der mit der DSC-Leihgabe Leandro Putaro und dem Ex-Arminen Felix Burmeister angereist war, begann das Team von Trainer Jeff Saibene in einem 3-4-3-System. In dieser Formation fanden sich mit Salger, Brian Behrendt und Julian Börner alle drei Innenverteidiger in der Startelf wieder. Es gibt einige Argumente für diese Ausrichtung, in der die Dreierabwehrkette bei Ballbesitz des Gegners auf fünf Abwehrspieler erweitert wird. „Wir haben auf den Seiten die Qualität im Umschaltspiel. Diese Variante kann zu uns passen“, meint Salger. Zudem sei klar definiert, wer hinten bleibe, wenn der Gegner kontere, ergänzt er. Jeff Saibene möchte, dass seine Mannschaft mehrere Systeme beherrscht. Welchem er am Freitag gegen Duisburg den Vorzug gibt, verrät er nicht. Im Gegensatz zum Testspiel gegen Braunschweig dürfte mit Cedric Brunner am Freitag ein etatmäßiger Rechtsverteidiger zur Verfügung stehen, so dass das oft erprobte 4:4:2-System in den Gedanken des Coaches eine große Rolle spielen dürfte. „Der Trainer wird es entscheiden“, sagt Stephan Salger ganz pragmatisch. Egal, welche Variante Saibene wählen wird, Salger will natürlich dabei sein. Dass sein Platz zunächst auch auf der Bank sein könnte, bereitet dem 28-Jährigen keine schlaflosen Nächte: „Ich bin schon lang genug dabei. Mit 22 habe ich sicherlich anders gedacht.“ Mit dieser Aussage möchte er seinem Coach „keinen Freifahrtschein“ für eine Nichtberücksichtigung geben, letztlich sei für ihn jedoch „nur der Erfolg der Mannschaft wichtig. Wir müssen das Spiel positiv gestalten, dann ist erst einmal egal, wer spielt“, betont Salger. Voraussetzung für einen Erfolg gegen den MSV Duisburg sei die richtige Einstellung: „Am Freitagabend müssen wir einfach alle brennen“, stellt der Verteidiger klar.

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