Wieder fit: Tom Schütz (rechts) steht Arminia Bielefeld zur Verfügung. - © Henrik Martinschledde
Wieder fit: Tom Schütz (rechts) steht Arminia Bielefeld zur Verfügung. | © Henrik Martinschledde

Arminia Bielefeld Tom Schütz vor Rückkehr ins Aufgebot

Arminia: Der Routinier könnte schon im Pokalspiel gegen Duisburg dabei sein. Ein Achtelfinaleinzug brächte dem DSC eine satte Einnahme.

Bielefeld. Gleich zwei Heimspiele in dieser Woche bieten Arminia Bielefeld die Möglichkeit, sich aus der Krise zu befreien. Am Mittwoch erwartet der DSC ab 20.45 Uhr den MSV Duisburg zur Zweitrundenbegegnung im DFB-Pokal, am Sonntag um 13.30 Uhr kommt der FC St. Pauli zum Zweitliga-Duell. Für das Pokalspiel hatte Arminia bis Montag 16.500 Karten verkauft, für die Partie gegen die Hamburger 20.000 Tickets. „Es ist mir lieber, dass wir am Mittwoch schon wieder spielen, weil wir so die Chance haben, schnell eine Antwort geben zu können", sagte Jeff Saibene nach dem 0:1 in Aue. Bei der vierten Zweitliga-Niederlage in Folge zeigte der DSC eine schwache Leistung. „Wir müssen hart analysieren, es verbessern und schnell die Köpfe hochbekommen bis zum Pokalspiel", forderte Linksverteidiger Florian Hartherz. Ein Weiterkommen wäre nicht nur wichtig für das angeknackste Selbstvertrauen, sondern auch für die Kasse: Der Einzug ins Achtelfinale brächte Arminia 664.000 Euro. 498.000 Euro hat der DSC, der sich in Runde eins mit 5:0 bei Oberligist Stendal durchsetzte, in diesem Wettbewerb in dieser Saison bereits verdient. Aktuell sei "der Wurm drin" Bei seiner Mannschaft sei aktuell „der Wurm drin", sagte Saibene, „viele Spieler, die letztes Jahr überragend waren, kommen nicht an ihr Leistungsniveau. Wir können selten zu null spielen, und die Kreativität ist uns auch verloren gegangen." Warum das so ist, sei „schwer zu erklären", sagte er kurz nach Spielende. Trotz gewisser Ratlosigkeit und großer Enttäuschung richtete der Trainer den Blick nach vorn, um Lösungen zu finden. Ein Ansatz könnte darin liegen, den schon länger nicht mehr eingesetzten Mittelfeldspieler Tom Schütz zu nominieren. Der Routinier, dessen Qualitäten bei der Ausführung von Ecken und Freistößen schmerzlich vermisst wurden, ist nach Achillessehnenproblemen zurück im Mannschaftstraining und könnte schon gegen Duisburg als Alternative auf der Sechserposition in den Kader rutschen.

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