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Arminias Rechtsverteidiger: Can Özkan (rechts) und der DSC unterlagen Milot Rashica und Werder 1:2. - © Elke Schikora
Arminias Rechtsverteidiger: Can Özkan (rechts) und der DSC unterlagen Milot Rashica und Werder 1:2. | © Elke Schikora

Arminia Bielefeld 1:2 - Arminia verliert gegen Werder Bremen

Im Testspiel in Lohne unterliegt der DSC dem Bundesliga-Dritten durch zwei späte Gegentreffer.

Uwe Kleinschmidt
24.10.2018 | Stand 24.10.2018, 05:24 Uhr

Lohne. Die Anreise verlief nicht ganz unproblematisch: Die Kicker von Arminia Bielefeld standen am Dienstag auf dem Weg zum Testspiel gegen Werder Bremen im niedersächsischen Lohne im Stau. In der Partie, die deshalb mit 15-minütiger Verspätung angepfiffen wurde, nahm der Zweitligist dann zunächst Fahrt auf, musste sich dem aktuellen Bundesliga-Dritten letztlich aber mit 1:2 (1:0) geschlagen geben. "Ein gelungener Test", sagte Arminias Trainer Jeff Saibene, "mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, bis zur 60. Minute haben wir es gut gemacht. Solche Tests sind gut, um Spielpraxis zu bekommen, das Ergebnis ist völlig egal." Beide Mannschaften traten überwiegend mit Kickern an, die in der Meisterschaft zuletzt wenig zum Einsatz gekommen waren. Bei Arminia spielte von den Akteuren, die beim 2:3 gegen Greuther Fürth in der Startformation standen, lediglich Innenverteidiger Brian Behrendt an. Diesmal allerdings im 4-4-2-System, nachdem Arminia in den vergangenen beiden Zweitliga-Partien im 3-5-2 agiert hatte. Auf der Sechs und damit auf einer für ihn ungewohnten Position spielte Patrick Weihrauch. Für Tom Schütz, den zuletzt Achillessehnenprobleme plagten, kam die Partie noch zu früh. 1.200 Zuschauer im Heinz-Dettmer-Stadion Arminia wurde nach verhaltenem, auf Sicherheit bedachten Start mutiger und war vor rund 1.200 Zuschauern im Heinz-Dettmer-Stadion in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft. Die 1:0-Führung erzielte Prince Osei Owusu in der 16. Minute. Der Stürmer profitierte von einem Fehlpass von Thore Jacobsen und behielt frei vor Werders Torwart Luca Plogmann die Nerven. Kurz zuvor hatte Plogmann einen 30-Meter-Freistoß von Behrendt gekonnt zur Ecke gelenkt. In der 18. Minute vergab Sven Schipplock eine gute Chance zum 2:0. Die Vorarbeit kam von Roberto Massimo. Der 18-Jährige, der vom VfB Stuttgart an den DSC ausgeliehen ist, wurde in Lohne von Helmut Schulte beobachtet. Schulte ist bei den Schwaben als Scout für die Leihspieler des VfB tätig. Werders erste Chance des Spiels ließ Jacobsen unmittelbar vor der Halbzeitpause ungenutzt. Philipp Klewin, der am Samstag in Aue für den verletzten Stefan Ortega im Tor stehen wird, musste nicht eingreifen. Nach dem Wechsel stand Baboucarr Gaye zwischen den Pfosten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit, in der beim DSC U-19-Spieler Joey Müller für Max Christiansen ins Spiel kam, wurde der Bundesligist immer dominanter und beherrschte das Geschehen. Gaye aber hielt seinen Kasten zunächst sauber: Der Keeper wehrte Versuche von Kevin Möhwald ab (53., 74.) und parierte auch einen Schuss von Johannes Eggestein aus kurzer Distanz (82.). Gegen einen 20-Meter-Kracher Eggesteins war er kurz darauf aber machtlos - 1:1 (85.). Genauso zwei Minuten später, als Josh Sargent das 2:1 für Werder erzielte. Dabei blieb es. Arminia: Klewin (46. Gaye) - Özkan, Behrendt (46. Salger), Börner (76. Siya), Lucoqui - Massimo (63. Brandy), Christiansen (76. Müller), Weihrauch (58. Ucar), Staude - Schipplock (46. Quaschner), Owusu Werder: Plogmann - Beijimo, Langkamp, Friedl, Jacobsen (75. Rieckmann) - Mbom (75. Gruev), Möhwald (75. Philipp) - J. Eggestein, Sargent, Rashica, Harnik (30. Wagner) Tore: 1:0 Owusu (16.), 1:1 J. Eggestein (85.), 1:2 Sargent (87.)

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