Vor dem Gegner am Ball: Brian Behrendt im Testspiel gegen Meppen. - © Wolfgang Rudolf
Vor dem Gegner am Ball: Brian Behrendt im Testspiel gegen Meppen. | © Wolfgang Rudolf

DSC Arminia Bielefeld Behrendt drängt zurück in Arminias Startelf

Arminia Bielefelds Innenverteidiger verrät, wie er sich in einer für ihn schweren Zeit motiviert hat.

Bielefeld. Das freie Wochenende nutzte er mit der Familie zum Besuch der Schwiegereltern in Österreich, zum Auftakt der Trainingswoche vor dem Heimspiel am Samstag gegen Greuther Fürth schaltete Brian Behrendt energiegeladen in den Kampfmodus. „Wenn der Trainer mich braucht, werde ich da sein", sagte Arminia Bielefelds Abwehrspieler, der zuletzt keine ganz einfache Zeit hatte. Zu Saisonbeginn in der Innenverteidigung gesetzt, musste der 26-Jährige die vergangenen fünf Punktspiele von der Bank aus mitverfolgen. Und zwar nicht aufgrund einer Verletzung: Sechs Gegentore in den Partien in Hamburg (0:3) und gegen Regensburg (5:3) veranlassten das Trainerteam um Jeff Saibene, personelle Veränderungen vorzunehmen. „Dass sie mich rausgenommen haben, hat natürlich wehgetan", gibt Behrendt zu, „und als wir danach in zwei Spielen nur ein Gegentor bekommen haben, waren die Argumente von meiner Seite ziemlich klein." Gespräche mit seiner Frau, seinem Vater und seinem Berater hätten ihm geholfen Die Situation habe an ihm genagt, gesteht er, Gespräche mit seiner Frau, seinem Vater und seinem Berater hätten ihm geholfen. „Leider Gottes ist mir das schon öfter passiert, seit ich bei Arminia bin", sagt er: „Ich habe aber genauso gezeigt, wie wichtig ich für die Mannschaft bin, weil ich immer zurückgekommen bin. Man muss sich darauf fokussieren, was man im Leben noch vorhat. Sich einzugraben bringt sowieso nichts." Behrendt verhält sich also auch diesmal professionell, trainiert engagiert, bietet sich an. Auch verbal: Nicht nur in einer Vierer-, sondern auch in der zuletzt von Saibene gewählten Dreier-Abwehrkette, in der er im Test gegen Meppen (2:1) auf der rechten Seite spielte, wisse er zu agieren, versichert der schussstarke Rechtsfuß: „Durch meine Schnelligkeit kann ich in der Dreierkette viel nach vorn machen und etwas einleiten." Genau das würde er nur zu gern schon am Samstag wieder tun.

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