Nils Quaschner (r.) hatte gegen Meppen 45 gute Minuten und zwei ordentliche Tor-Abschlüsse. - © Wolfgang Rudolf
Nils Quaschner (r.) hatte gegen Meppen 45 gute Minuten und zwei ordentliche Tor-Abschlüsse. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Arminias Quaschner arbeitet sich langsam zurück in den Kader

Der bisher vom Pech verfolgte Mittelstürmer ist auf einem guten Weg

Uwe Kleinschmidt

Bielefeld. Als Nils Quaschner im Juli 2017 von RB Leipzig über den VfL Bochum zu Arminia Bielefeld kam, war Trainer Jeff Saibene sehr angetan: „Er passt gut in unser Profil und ist ein schneller Mann. Ich sehe ihn offensiv auf allen Positionen". Doch Quaschners Stammplatz war in den ersten 15 Monaten seiner 36-monatigen Vertragslaufzeit in der Physiotherapie. Am Mittwoch im Testspiel gegen Drittligist SV Meppen (2:1) durfte der 24-Jährige wieder ran, immerhin für 45 Minuten. Sein zweiter Einsatz nach dem Testspiel gegen Luxemburg Anfang September. Auf gerade einmal vier Zweitliga-Einsätze mit einer Gesamt-Spielzeit von 65 Minuten kam der gelernte Mittelstürmer in der vergangenen Saison. In der aktuellen Spielzeit ist noch keine Minute dazugekommen. Quaschner ist noch im Aufbautraining. Die Muskulatur im linken Knie ist wieder da Anfänglich war es eine Entzündung im linken Knie, die ihn bremste, im Dezember wurde ein Knorpelschaden diagnostiziert, eine Operation folgte. Die Muskulatur, „die im linken Knie fast verschwunden war", so Quaschner, ist nun wieder da. So wie seine Spielfähigkeit. In der Pause für Fabian Klos eingewechselt, hatte Quaschner gegen aktiver werdende Meppener mit dem Team Platz zum Kontern, zweimal schloss er in aussichtsreicher Position ab, es fehlte nur das Glück. Saibene: „Es ist gut, dass er sich die Möglichkeiten erarbeitet hat. Das ist wichtiger, als dass er sie nicht genutzt hat." Es könnte also durchaus sein, dass Quaschner in Kürze seinen zweiten Pflichtspiel-Einstand in Bielefeld gibt.

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