Arminias Brian Behrendt beim Spiel gegen Meppen. - © Wolfgang Rudolf
Arminias Brian Behrendt beim Spiel gegen Meppen. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld 2:1 - Arminia gewinnt Testspiel gegen Meppen

Bielefeld. Raus aus dem Mittelmaß – das dürfte die Forderung von Arminias Trainer Jeff Saibene an seine Spieler sein. Am besten beginnend mit dem nächsten Meisterschaftsspiel am 20. Oktober. Dann gastiert Fürth in der Schüco-Arena, und Saibene würde diese gerne weniger missmutig verlassen als zuletzt das Bochumer Stadion. Beim Test am Mittwochabend auf dem DSC-Trainingsgelände deutete sich an, dass für die Arminen trotz des 3-3-3 (Siege-Remis-Niederlagen) Mittelmaß auch in dieser Saison nicht sein muss. Beim 2:1 (2:0)-Sieg gegen den 16. der Dritten Liga stellten die Ostwestfalen zunächst das klar bessere Team. Saibene prüfte in der Dreier-Abwehr Cedric Brunner zentral, im Mittelfeld agierte Keanu Staude als Zehner. Den Anpfiff interpretierte Arminia als Aufforderung, den Ligenunterschied deutlich zu machen. Nach fünf Minuten führte der DSC 2:0. Erst tauchte Staude nach einem Pass von Max Christiansen frei vorm Tor auf und verwandelte kühl, dann freute sich Patrick Weihrauch über seinen gekonnten Lupfer ins Netz. Staude fällt nach Foul aus Die einzige bittere Pille der ersten Halbzeit war das foulbedingte Aus von Staude (42.). „In der ersten Hälfte waren wir sehr effizient", lobte Saibene später. Mit Wiederbeginn ließen sich die Gäste nicht erneut überrennen. Sie kamen durch einen Treffer von Max Wegner zum Anschlusstreffer (54.). Wegner war zur Pause für Nick Proschwitz aufs Feld gekommen. Proschwitz? Richtig: Unehrenhaft nach einer Trainingslager-Entgleisung 2016 beim SC Paderborn entlassen. Derzeit will der Stürmer beim SV Meppen unterkommen. Der rustikalen Spielweise der Emsländer fiel nach Staude auch noch Can Özkan zum Opfer. „Wenn die Spieler keine Verletzungen haben, ist es so okay. Besser als ein zu lascher Test", kommentierte Saibene. Arminia 1. Hälfte: Klewin – Behrendt, Brunner (46. Börner), Salger (46. Siya) – Özkan (72. Clauss), Christiansen, Staude (42. Ucar), Weihrauch, Lucoqui – Klos (46. Quaschner), Owusu (72. Brandy).

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