Guter Flankengeber: Rechtsverteidiger Cédric Brunner bringt in dieser Szene den Ball vor das Tor von Union Berlin. Foto: Christian Weische - © Christian Weische
Guter Flankengeber: Rechtsverteidiger Cédric Brunner bringt in dieser Szene den Ball vor das Tor von Union Berlin. Foto: Christian Weische | © Christian Weische

Arminia Bielefeld DSC-Verteidiger Brunner freut sich aufs Westduell

Mit dem Spiel beim VfL Bochum positiv in die Länderspielpause gehen

Bielefeld. Bevor es in die Länderspielpause geht, wartet noch einmal ein harter Brocken auf den DSC Arminia. Im West-Derby treten die Bielefelder am Freitagabend, Anstoß 18.30 Uhr, beim VfL Bochum an (Liveticker auf nw.de). Nach dem ohnehin schon heftigen Programm in den zurückliegenden Wochen erwartet Jeff Saibene noch einmal ein schweres Spiel. „Wir wollen unbedingt mit einem positiven Gefühl in die Pause gehen", sagt Arminias Trainer. Der Gegner sei für ihn schwer berechenbar. „Bochum ist eine Wundertüte", sagt Saibene und verweist auf den 6:0-Heimsieg gegen Ingolstadt, dem eine 0:1-Pleite gegen Dynamo Dresden folgte. Saibenes persönliche Bilanz gegen Bochum ist positiv. Eine Niederlage gab es noch nicht, „aber immer enge und sehr spannende Spiele". Mit einem solchen rechnet Cédric Brunner auch für Freitagabend. „Bochum ist spielerisch sehr interessant. Sie versuchen auch Fußball zu spielen. Uns könnte das entgegenkommen." Wenn Bochumer auf Bielefelder treffen oder umgekehrt, gibt es stets Spiele mit Derbycharakter. DSC-Verteidiger Brunner mag solche Duelle. Vor Saisonbeginn vom FC Zürich gekommen, erinnert er sich besonders gern an die Stadtduelle mit den Grashopper Zürich. „Das sind immer hart umkämpfte Spiele, die etwas ganz Spezielles haben. Ich denke, in Bochum wird es auch ein super Spiel vor einer super Kulisse." Mehr als 2.000 Fans begleiten Arminia zum Auswärtsspiel im Ruhrstadion. Sie hoffen, dass die Serie hält. Zuletzt schafften es die Bochumer in sieben Spielen nicht, gegen Arminia zu gewinnen. Welche Spieler in der Bochumer Wundertüte stecken, ist noch nicht ganz klar. Angreifer Robbie Kruse steht wieder zur Verfügung, ob Sebastian Maier, dessen Spielmacherqualitäten Cédric Brunner schätzt, auflaufen kann, ist fraglich. „Wir wollen ohnehin möglichst auf uns schauen", sagt Jeff Saibene. Apropos schauen: Zuschauen sollte unter der Woche niemand. Die Arminen probten an einem Tag mehr als üblich im Geheimen. Standardsituationen seien ein Thema gewesen, meinte der Trainer. Mehr wollte er aber nicht verraten. Auch beim Thema Aufstellung ließ sich Saibene nicht in die Karten schauen. Zumindest sind einige Positionen offen, so viel ließ er durchblicken. Dazu gehören auch die beiden Angreifer. Wie schon zuvor bei Keanu Staude und Patrick Weihrauch benutzte er auch im Zusammenhang mit Fabian Klos und Andreas Voglsammer das Wort durchschnittlich, um die aktuelle Verfassung des Sturmduos zu beschreiben. „Sie hatten schon bessere Phasen. Auch im Angriff sehe ich Potenzial nach oben", betont Saibene und ergänzt: „Wir brauchen mehr Kreativität in der Spitze." Dass wie zuletzt in Darmstadt, Joan Edmundsson in die Sturmzentrale rückt, sei eine Option, über die man nachdenke.

realisiert durch evolver group