Arminias Reinhold Yabo gegen den Karlsruher Grischa Prömel. - © Christian Weische
Arminias Reinhold Yabo gegen den Karlsruher Grischa Prömel. | © Christian Weische

Karlsruhe Lob und Pfiffe in Karlsruhe für Arminias Reinhold Yabo

Trotz Niederlage: Yabo gab sich nach dem Spiel kämpferisch

Karlsruhe. Während das Publikum den Wechsel zu einem Konkurrenten im Abstiegskampf überhaupt nicht tolerieren mochte, wurde Reinhold Yabo wenigstens von seinen ehemaligen Mitspielern freundlich empfangen. „Auf die Pfiffe war ich vorbereitet, die Sprüche sind was anderes", sagte „Ray" Yabo nach dem Spiel und zeigte sich schon etwas traurig über die Reaktionen der Karlsruher Fans. Dazu kam der Frust über die Niederlage. „Ich bin sehr enttäuscht. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt", sagte Yabo. „Am Ende ist es ganz bitter." Arminias Wintereinkauf war neben Tom Schütz der positiv auffälligste DSC-Profi. „Ein bisschen mehr von Yabos Ballsicherheit, und wir hätten vielleicht das 2:0 machen können", lobte Jürgen Kramny den Auftritt des Offensivspielers. Gleichzeitig trauerte der DSC-Trainer den durchaus vorhandenen guten Ansätzen auf das 2:0 nach, die seine Schützlinge verpasst hatten. Yabo, der froh war, 90 Minuten durchgehalten zu haben, gab sich nach seinem Auftritt kämpferisch: „Ich bin sicher, dass es im Heimspiel gegen 1860 am Freitag aufwärts gehen wird." Wolfgang Hesl, der den Siegtreffer von Hoffer nach eigener Aussage erst spät gesehen hatte („Dann bringe ich ihn nicht mehr um den Pfosten"), geht davon aus, dass der Abstiegskampf erst am letzten Spieltag entschieden wird. Arminias Schlussmann meinte, „dass wir das eine Stunde lang sehr gut gemacht haben, uns dann aber aus dem Tritt haben bringen lassen".

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