Sein bislang letztes Tor: Fabian Klos (l.) trifft am 18. September per Kopf zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Hannover 96. Stefan Strandberg und Miiko Albornoz (r.) können den Treffer nicht verhindern. - © Christian Weische
Sein bislang letztes Tor: Fabian Klos (l.) trifft am 18. September per Kopf zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Hannover 96. Stefan Strandberg und Miiko Albornoz (r.) können den Treffer nicht verhindern. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Geburtstag von Fabian Klos: Warme Worte für Arminias Kapitän

Der 29-Jährige darf sich über die Wertschätzung seines Trainers und der Mitspieler freuen

Bielefeld. An seinem 29. Geburtstag musste Arminia Bielefelds Kapitän Fabian Klos am Freitag viele Hände schütteln. Neben einigen Geschenken durfte sich der Routinier auch über einige warme Worte aus seinem beruflichen Umfeld freuen. Gut wird dem Geburtstagskind sicherlich die Wertschätzung getan haben, die ihm Trainer Jürgen Kramny und auch sein Mitspieler Manuel Junglas im Vorfeld des Meisterschaftsspiels am Sonntag (13.30 Uhr in der Schüco-Arena, Liveticker auf nw.de) gegen den VfL Bochum entgegengebracht haben. „Klos ist unser Anführer. Wir brauchen seine Wucht. Wir wollen schließlich offensiv gegen den VfL Bochum spielen", erklärt Kramny und erteilt seinem Kapitän eine Startplatzgarantie für das Westfalen-Derby, zu dem rund 18.000 Zuschauer erwartet werden. Mitspieler Michael Junglas („Ich bin froh, dass ich wieder mit Tom Schütz im defensiven Mittelfeld spielen kann") schätzt ebenfalls die Qualitäten seines Spielführers. „Fabian ist enorm wichtig für uns, auch wenn er nicht trifft", meint Junglas. „Klos bindet im gegnerischen Strafraum mindestens zwei bis drei Gegenspieler und schafft somit Freiräume für andere Spieler." Junglas: „So hat Andreas Voglsammer zuletzt drei Mal gegen Sandhausen, Stuttgart und Heidenheim getroffen." Klos erzielte bislang drei Meisterschaftstore und war drei Mal erfolgreich beim 7:6-Sieg nach Elfmeterschießen in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Rot-Weiß Essen. Kramny dürfte seine Startelf im Vergleich zur Partie in Fürth nur unwesentlich verändern. Andreas Voglsammer wird von seiner Position als Angriffsspitze im Fürther Spiel wieder auf die rechte Außenbahn rücken. Nicht zur Disposition steht Stephan Salger, der wegen einer Mandelentzündung zuletzt nicht trainieren konnte. Fit hingegen ist wieder Innenverteidiger Julian Börner. Möglicherweise kehrt Christoph Hemlein nach ausgestandener Muskelverletzung, die er sich im Spiel gegen den SV Sandhausen zugezogen hatte, ins Aufgebot zurück. Für Kramny werden Hemleins Trainingseindrücke am heutigen Samstag von entscheidender Bedeutung sein. "Wir wollen vom Anpfiff an die Kontrolle übernehmen" Die Ausrichtung der Arminen gegen Bochum ist klar. „Wir wollen vom Anpfiff an die Kontrolle im Spiel übernehmen und mit einem hohen Anfangstempo die Gäste zum Nachdenken bringen", verrät Kramny einen Teil seiner Strategie, die zum dritten Heimsieg in Folge führen soll. Eine derartige Häufung von Erfolgserlebnissen in der heimischen Schüco-Arena hat es in der vergangenen Zweitligasaison nicht gegeben. Man muss schon in die Drittliga-Spielzeit 2014/15 zurückblicken, in der die Alm den Charakter einer Festung hatte. Zwischen dem 19. und 33. Spieltag holten die Arminen aus acht Heimspielen die optimale Quote von 24 Punkten und legten damit den Grundstock für die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Aktuell sehen die Ziele ein wenig bescheidener aus: Aus den verbleibenden drei Spielen bis zur Winterpause sind vier oder fünf Punkte Pflicht.

realisiert durch evolver group