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Arminia Bielefeld Florian Dick erwartet für Arminia einen harten Kampf in Kaiserslautern

Der Betzenberg-Rückkehrer hofft auf einen Platz für das Spiel in Kaiserslautern. Trainer Rehm wird personelle Änderungen vornehmen

Jörg Fritz
30.09.2016 | Stand 30.09.2016, 15:22 Uhr

Bielefeld. Sechs Jahre lang trug Florian Dick das Trikot des 1. FC Kaiserslautern, ehe der Publikumsliebling vom Betzenberg 2014 wegen eines Verjüngungskurses innerhalb der Mannschaft den Verein verlassen musste und beim damaligen Drittligisten Arminia Bielefeld einen Dreijahresvertrag unterschrieb. Am Sonntag kehrt Florian Dick in seine alte Heimat zurück, „wenn mich unser Trainer mitnimmt", schränkt der 31 Jahre alte Rechtsverteidiger ein. Dicks Skepsis ist zweifelsfrei berechtigt. Seit Saisonbeginn hat der gebürtige Bruchsaler seinen Stammplatz verloren. In den sieben bisher ausgetragenen Meisterschaftsspielen stand Dick gerade einmal 61 Minuten auf dem Platz (beim 1:3 gegen den 1. FC Nürnberg). Viermal gehörte Dick, der in der Saison 2014/15 sämtliche 38 Meisterschaftsspiele bestritt und in der dann folgenden Spielzeit 32 Einsätze verzeichnete, zuletzt nicht einmal mehr dem Kader an. „Ich muss akzeptieren, was der Trainer sagt", lautet seine Antwort auf diese für ihn sicherlich unbefriedigenden Situation. „Ich werde aber weiterhin in jedem Training Gas geben, um mich zu empfehlen." Dick pflegt immer noch intensive Kontakte zum Lauterer Umfeld. Sein aktueller Eindruck: „Natürlich herrscht dort Unruhe. Der Betze ist Religion. Verlieren die Roten Teufel, ist jeder Fan schlecht drauf." Die Hoffnung, an seiner früheren Wirkungsstätte den ersten Saisonsieg zu erzielen, hält Dick für nicht unmöglich. „Wir haben bislang kein einziges Spiel deutlich verloren. Gelingt es uns, zur Kompaktheit der vergangenen Saison zurück zu finden, können wir wie 2015 mit einem Erfolg am Betzenberg die Heimreise antreten", meint Dick, der keinen Leckerbissen, sondern einen harten Fight beim Duell des Tabellen-17. gegen den -18. verspricht. Trainer Rüdiger Rehm, der die endgültige Mannschaftsaufstellung seinen Spielern erst wenige Stunden vor dem Anstoß am Sonntag (13.30 Uhr, Live-Ticker bei nw.de) mitteilt, könnte einige personelle Änderungen vornehmen. Linksverteidiger Sebastian Schuppan ist gesperrt. Julian Börner kehrt in die Abwehr zurück. Brian Behrendt könnte ins defensive Mittelfeld rücken. Auch eine Rückbesinnung auf das 4:2:3:1–System, wie im Training bereits getestet, ist eine Alternative. Florian Dick hofft derweil auf seinen Einsatz als rechter Verteidiger.

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