Arminia Lizenzerteilung als Bestätigung für Arminias gute Arbeit

DFL sieht Bedingungen erfüllt / DSC-Geschäftsführer Meinke berichtet von Investitionen in Infrastruktur und die U-23-Mannschaft

Bielefeld. Zweifel hatten Arminias Verantwortliche keine, dennoch war es für DSC-Geschäftsführer Gerrit Meinke „ein gutes Gefühl", nun auch schriftlich zu haben, dass Arminia die Lizenz für die kommende Saison erhält. Der Lizenzierungsausschuss des Ligaverbandes sah die zuvor auferlegten Bedingungen als erfüllt und damit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für die bevorstehende Zweitliga-Saison als nachgewiesen an. „Wir wussten in etwa, was auf uns zukommt und haben alle Maßnahmen frühzeitig eingeleitet", erläutert Meinke das erfolgreiche Vorgehen der Arminen. Voraussetzung war der frühzeitig erreichte Klassenerhalt. Zu den Bedingungen, die die Arminen erfüllen mussten, gehörte auch eine Verbesserung der Flutlichtanlage in der Schüco-Arena. Die Beleuchtung wird im Juli von 800 auf 1.200 Lux angehoben. Dafür wird ein Betrag in sechstelliger Höhe fällig. Ähnlich hohe Kosten werden auch für eine Funkmeldeanlage der Feuerwehr benötigt. „Investitionen in die Infrastruktur sind wichtig", sagt Meinke. Zum Ende des Wirtschaftsjahres am 30. Juni erwartet der Geschäftsführer einen kleinen Überschuss der Arminia Bielefeld KGaA. Der soll in etwa gedrittelt werden und in die Mannschaft, den Schuldenabbau und – siehe Stadion – in die Verbesserung der Infrastruktur fließen. So werden die Schulden der Arminia-Gruppe zum 30. Juni auf unter 25 Millionen Euro sinken. Jüngst hatte der DSC schon ins Trainingsgelände investiert, als er für den Nachwuchs mehrere Bungalows aufstellte. „Das ist zwar immer noch nicht optimal, aber wenn man von den vorherigen Bedingungen ausgeht, haben wir uns dort verbessert", sagt Meinke. Über die jüngsten Erfolge im Nachwuchsbereich habe er sich sehr gefreut. „Die U 19 und die U 17 in der Bundsliga – ein besseres Fundament kann man nicht haben. Mein Glückwunsch und Respekt gilt den Verantwortlichen für ihre gute Arbeit", sagt Meinke. Arminias A-Junioren war am Wochenende die Rückkehr ins Oberhaus gelungen, die U 17 hatte den Klassenerhalt perfekt gemacht. Jetzt soll auch die U 23 folgen. Mittelfristig, gern kurzfristig, soll die Mannschaft in die Regionalliga aufsteigen. „Wir haben uns für diese Mannschaft entschieden, aber es macht nur Sinn, wenn wir 4. Liga spielen", betont Meinke. Für dieses Unterfangen habe der Klub „Geld in die Hand genommen", ergänzt Meinke.

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