Glücklich: Stephan Salger (vorne) feiert zusammen mit Fabian Klos (l.) und David Ulm seinen ersten Zweitligatreffer überhaupt. - © Christian Weische
Glücklich: Stephan Salger (vorne) feiert zusammen mit Fabian Klos (l.) und David Ulm seinen ersten Zweitligatreffer überhaupt. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld 40 Punkte sind Salgers Ziel für Arminia Bielefeld

Innenverteidiger fährt mit großem Optimismus zum Auswärtsspiel nach Heidenheim

Bielefeld. Stephan Salger gehört zu den Spielern von Arminia Bielefeld, die mittlerweile zum Inventar des Fußball-Zweitligisten gerechnet werden müssen. Seit 2012 trägt der geborene Dürener das DSC-Trikot und erkämpfte sich auf Anhieb einen Stammplatz sowohl in der 3. als auch 2. Liga. Der 26-Jährige ist im defensiven Bereich variabel einsetzbar. „Es ist aber für alle Beteiligten besser, wenn ich in der Innenverteidigung spiele“, lautet Salgers Selbsteinschätzung und spricht sich somit insgeheim gegen die Position des linken Verteidigers aus. Diese Rolle hatte er ursprünglich besetzt, ehe er unter Stefan Krämer aus einer Notsituation heraus im Abwehrzentrum zum Einsatz kam. „Ich sehe mich als spieltechnisch ausgebildeter Abwehrspieler, der von hinten den Ball nach vorne spielen kann, was in der 2. Bundesliga absolut notwendig ist“, beschreibt Salger seinen Tätigkeitsbereich auf dem Platz. Salger, der zuvor beim VfL Osnabrück und beim 1. FC Köln gespielt hat, ist Mitglied einer äußerst erfolgreichen Bielefelder Defensiv-Formation, die gemeinsam mit Tabellenführer RB Leipzig die wenigsten Gegentore (19) kassiert hat. „Seit fast zwei Jahren spielen wir mit den gleichen Leuten in der Viererkette und auch im defensiven Mittelfeld“, nennt Salger einen wichtigen Grund für die Bielefelder Qualität in diesem Mannschaftsbereich. In den bisher ausgetragenen 22 Meisterschaftsspielen sowie der Pokalniederlage gegen Hertha BSC kassierte Arminia niemals mehr als zwei Gegentore.In Kaiserslautern das erste Zweitligator seiner Karriere erzielt Der Rheinländer hat in der aktuellen Saison ein besonderes Erfolgserlebnis feiern dürfen. Beim 2:0-Sieg in Kaiserslautern erzielte der Abwehrspieler sein erstes Zweitligator überhaupt. In der 3. Liga war Salger bereits zweimal erfolgreich: im August 2012 in Erfurt beim 2:0-Sieg gegen die Rot-Weißen sowie im Oktober des gleichen Jahres, als ihm in der Schüco-Arena der Siegtreffer zum 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim gelang. Auch aus diesem Grund ist sein Optimismus für das bevorstehende Meisterschaftsspiel am Sonntag um 13.30 Uhr in Heidenheim groß. „Keine Frage, wir wollen dort gewinnen, um uns so schnell wie nur eben möglich der Grenze von 40 Punkten zu nähern, die zum Klassenerhalt reichen werden.“ Allerdings weist er auch auf gewisse Gefahren in der 2. Bundesliga hin. „Eigene Fehler führen viel schneller zu spielentscheidenden Situationen, die die Gegner häufig zu Toren ausnutzen.“ Bislang haben sich Salger und seine Defensivkollegen aber wacker geschlagen, was auch in Heidenheim gelten sollte. Beim gestrigen Training fehlte Manuel Hornig (Unwohlsein). Der in Heidenheim gesperrte Fabian Klos absolvierte ein Krafttraining.

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