DSC Arminia Bielefeld, Fussball, 2. Liga, Saison 15/16, Rückrunde, Spieltag 20, der DSC Arminia Bielefeld spielt in der Schüco Arena gegen den MSV Duisburg, Brian Behrendt, Stefan Salger, David Ulm, Christoph Hemlein, Manuel Junglas und Christopher Nöthe nach dem Spiel, - © Foto: Christian Weische
DSC Arminia Bielefeld, Fussball, 2. Liga, Saison 15/16, Rückrunde, Spieltag 20, der DSC Arminia Bielefeld spielt in der Schüco Arena gegen den MSV Duisburg, Brian Behrendt, Stefan Salger, David Ulm, Christoph Hemlein, Manuel Junglas und Christopher Nöthe nach dem Spiel, | © Foto: Christian Weische

Arminia Bielefeld Drei Alternativen für den gesperrten Klos

Nöthe hat die besten Karten, den Platz des Kapitäns im Sturmzentrum beim Auswärtsspiel in Heidenheim einzunehmen

Bielefeld. Arminia Bielefelds Trainer Norbert Meier muss seine Mannschaft für das Auswärtsspiel am Sonntag in Heidenheim (13.30 Uhr) auf einer zentralen Position ändern. Kapitän und Top-Stürmer Fabian Klos sah im OWL-Derby gegen den SC Paderborn die fünfte Gelbe Karte und ist somit für den 23. Spieltag gesperrt. Klos: „Ich verspreche, dass es die einzige Sperre in dieser Saison bleibt." Das Fehlen des 28-Jährigen, der seit 2011 das DSC-Trikot trägt, ist eine große Schwächung für den Zweitligaaufsteiger, da Klos an 12 der 20 Bielefelder Tore (sieben Treffer sowie fünf Vorlagen) in dieser Spielzeit beteiligt ist. Für Trainer Norbert Meier ist daher guter Rat teuer, wer in Heidenheim anstelle von Klos Arminias vorderster Offensivspieler sein wird. Erste Wahl ist sicherlich Christopher Nöthe, der bei seinen 19 bisherigen Meisterschafts-Einsätzen 13 Mal auf den Außenbahnen spielte und dort vier Tore erzielte. In sechs Partien spielte der gebürtige Castrop-Rauxeler in der Spitze und konnte in dieser Rolle durch zwei Assists gefallen. Voglsammer brennt beim Ex-Klub vor Ehrgeiz Kandidat Nummer zwei für Meier ist Winter-Zugang Andreas Voglsammer, der als ehemaliger Heidenheimer einen kleinen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten hat, da er die Heidenheimer Spieler bestens kennt und sicherlich vor Ehrgeiz brennt. Für Heidenheim hat der 24-Jährige im Kalenderjahr 2015 aber in 24 Spielen nicht einmal getroffen. Voglsammer wurde gegen Paderborn in der Endphase eingewechselt und meinte nach dem Abpfiff: „Aufgrund der Steigerung in der zweiten Halbzeit hätten wir eigentlich den Sieg verdient gehabt." Dritter im Bunde ist Koen van der Biezen, der in dieser Saison nur auf einige Kurzeinsätze gekommen ist und lediglich 31 Minuten auf dem Platz stand. Sein einziges Meisterschaftstor liegt ein Jahr zurück: am 15. Februar 2015 beim 4:0-Sieg gegen Unterhaching. In der jüngeren Vergangenheit hatten es Konkurrenten von Fabian Klos sehr schwer, dem Stürmerstar Paroli zu bieten, da sowohl Norbert Meier als auch sein Vorgänger Stefan Krämer das 4:2:3:1-System mit nur einer Spitze favorisier(t)en. Pascal Testroet (vier Tore bei 19 Einsätzen) wurde in der vergangenen Saison eben so wenig glücklich in Bielefeld wie Ben Sahar, Francky Sembolo oder Anass Achahbar in der Abstiegssaison 2013/14. Lediglich Kacper Przybylko (vier Tore bei 14 Einsätzen) wusste zu gefallen. Eric Agyemang, Sebastian Glasner und Christopher Kullmann sind weitere Namen von Spielern, die gegen Klos den Kürzeren zogen. Dessen Quote von 82 Toren und 36 Assists in 174 Spielen ist unerreicht.

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