0
Jubelschrei: Siegtorschütze Tom Schütz wirkte sichtlich befreit nach seinem Treffer zum 2:1. - © Christian Weische
Jubelschrei: Siegtorschütze Tom Schütz wirkte sichtlich befreit nach seinem Treffer zum 2:1. | © Christian Weische

Frankfurt Ein Sieg verschönert die Weihnachtspause

Eine spielerisch starke Leistung krönt der Aufsteiger mit einem 2:1-Erfolg beim FSV Frankfurt

Jörg Fritz
19.12.2015 | Stand 19.12.2015, 11:19 Uhr |

Frankfurt. Perfekter Jahresabschluss für den DSC Arminia: Durch Tore von Fabian Klos (51.) und Tom Schütz (89.) gewannen die Bielefelder am Freitagabend mit 2:1 beim FSV Frankfurt. Vor 5.652 Zuschauern im Volksbank-Stadion waren die Gastgeber glücklich durch Fanol Perdedaj (40.) gegen eine spielerisch überlegene Arminia in Führung gegangen. Der dritte Auswärtssieg der Saison bescherte dem Aufsteiger eine fröhliche Heimfahrt und einen schönen Start in die Weihnachtspause. Mit 24 Punkten haben sich die DSC-Profis ein respektables Polster geschaffen. Trainer Norbert Meier sorgte gegenüber der Meisterschaftspartie am Montag gegen den FC St. Pauli für zwei personelle Änderungen. Tom Schütz und David Ulm nahmen die Plätze von Christian Müller und dem erkrankten Manuel Hornig ein. Taktisch rückte Brian Behrendt in die Innenverteidigung, während Schütz dessen Position im defensiven Mittelfeld einnahm und Ulm Regie im zentralen Mittelfeld für Müller führte. Unter den Augen von Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen, ehemaliger Manager in Bielefeld (1998 bis 2001), begannen die Gäste spielerisch sehr ansprechend. Vor allem David Ulm, der 2008 mit dem FSV Frankfurt in die 2. Bundesliga aufgestiegen war, fühlte sich an seiner früheren Wirkungsstätte pudelwohl. Der 31-Jährige fiel durch ein bemerkenswertes Laufpensum auf, war ständig anspielbereit und bediente seine Mitspieler mit klugen Pässen. Von Rumpelfußball, der zuletzt phasenweise von den Arminen geboten wurde, war nichts zu sehen. Auch Tom Schütz zählte zu den belebenden Elementen in Frankfurt und rechtfertigte seine Nominierung schon vor dem Siegtreffer. Kalte Dusche in der 40. Minute Die Gastgeber machten wenig Anstalten, das Spiel in die Hand zu nehmen. Arminia erarbeitete sich eine deutliche Überlegenheit. Gefährliche Torszenen ergaben sich aber zunächst noch nicht. In der 38. Minute ging Börners Volleyschuss nach einer Dick-Flanke über das Tor. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff köpfte Christoph Hemlein den Ball ebenfalls drüber. Zwischenzeitlich erlebte Arminia in der 40. Minute eine eiskalte Dusche. Wie aus den Nichts schob Fanol Perdedaj völlig freistehend den Ball nach einer Barry-Flanke zur Frankfurter Führung ins Tor. Wer schießt den Bielefelder Ausgleich?, lautete die Kernfrage in der zweiten Halbzeit. Fabian Klos war bereits in der 48. Minute ganz nah dran. Sein Schuss aus spitzem Winkel landete aber im Aus. Zwei Minuten später schoss der Kapitän über das Tor. Beim dritten Versuch, 60 Sekunden später, war Klos nach einer Ecke von Florian Dick zur Stelle und beförderte den Ball zum 1:1 ins Netz. Nach acht Begegnungen ohne einen eigenen Torerfolg hatte Klos seine Durststrecke damit endlich überwunden. Mit diesem Spielstand wollten sich die Bielefelder allerdings nicht begnügen und setzten ihr dynamisches Offensivspiel mit großer Überlegenheit bis zum Abpfiff fort. In der 86. Spielminute sorgten jedoch die Frankfurter für Aufregung durch Edmond Kapplani, der an Hesl scheiterte. In der 89. Spielminute ließ dann Tom Schütz den DSC-Anhang jubeln.

realisiert durch evolver group