Flink auf den Beinen: Arminias Außenbahnspieler Christoph Hemlein (l.) umkurvt den Karlsruher Hiroki Yamada. - © Christian Weische
Flink auf den Beinen: Arminias Außenbahnspieler Christoph Hemlein (l.) umkurvt den Karlsruher Hiroki Yamada. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Arminias Weihnachtswunsch ist ein Sieg vor der Winterpause

Im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres beim FSV Frankfurt fällt Innenverteidiger Hornig aus

Bielefeld. In diesen Tagen haben Wünsche Hochkonjunktur. Dieses vorweihnachtliche Verhaltensmuster gilt auch für die Zweitligaprofis von Arminia Bielefeld, die heute Abend um 18.30 Uhr beim FSV Frankfurt ihr letztes Meisterschaftsspiel in diesem Jahr bestreiten. „Es wäre schön, mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause zu gehen“, schildert Trainer Norbert Meier seine Vorstellung für das Spiel am Bornheimer Hang. Am Samstag trifft sich der Profikader noch einmal in Bielefeld. Die Spieler erhalten ihre individuellen Trainingspläne für die freie Zeit und verabschieden sich in den Urlaub. Am 5. Januar nimmt Meier das Training für die verbleibenden 15 Begegnungen wieder auf. „Gegen die sehr kompakt stehenden Frankfurter müssen wir unsere letzten Kräfte mobilisieren“, sagt Meier, der auf Innenverteidiger Manuel Hornig verzichten muss. Der Routinier befindet sich aufgrund eines grippalen Infektes nicht in der Verfassung, 90 Minuten Hochleistungssport zu betreiben. Folglich rückt wohl Stephan Salger auf Hornigs Position, während Sebastian Schuppan wieder als linker Außenverteidiger zum Einsatz kommen könnte.Hemlein gibt sich optimistisch Die Arminen, die mit 21 Punkten Tabellenplatz 13 belegen, haben durchaus berechtigte Chancen, ihre gute Auswärtsbilanz von zwölf Punkten zu verbessern. Die Hessen weisen neben den Arminen, Union Berlin und 1860 München mit jeweils neun Punkten die schlechteste Heimbilanz der Liga auf. Optimistisch für heute gibt sich Außenbahnspieler Christoph Hemlein. „In unserem Tank ist noch etwas Sprit vorhanden“, beschreibt der 25-Jährige die Verfassung der Mannschaft. Sein persönlicher Wunsch ist nachvollziehbar: das erste Saisontor in der 2. Bundesliga. „Natürlich kann ich mit meiner aktuellen Quote nicht zufrieden sein“, sagt Hemlein, der in 17 Einsätzen zwei Torvorlagen abgab. In der vergangenen Spielzeit 2014/15 zählte der gebürtiger Heidelberger zu den besten Scorern der 3. Liga. Acht Tore und elf Vorlagen in 37 Spielen gingen auf das Konto des Torschützen des Monats April 2015 in der ARD-Sportschau. Sein 65-Meter-Schuss zum zwischenzeitlichen 3:0 beim 4:0-Auswärtserfolg der Arminen in Erfurt hatte die Gunst der Zuschauer bekommen. Seine Prognose bis zum Saisonfinale am 34. Spieltag dürfte sicherlich die Zustimmung aller DSC-Sympathisanten bekommen. „Wenn wir noch drei Partien gewinnen und die restlichen Partien unentschieden spielen, bleiben wir mit Sicherheit in der 2. Bundesliga.“ Ob dieser Weihnachtswunsch in Erfüllung gegen wird. . ?

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