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Mit vollem Einsatz: Sebastian Schuppan versucht in dieser Szene, den Braunschweiger Jan Hochscheidt zu stoppen. - © Foto: Christian Weische
Mit vollem Einsatz: Sebastian Schuppan versucht in dieser Szene, den Braunschweiger Jan Hochscheidt zu stoppen. | © Foto: Christian Weische

Arminia Schuppan betrachtet Spiel gegen Leipzig als Herausforderung

Linksverteidiger sieht den DSC vor dem Heimauftritt  punktemäßig im Soll.

21.11.2015 | Stand 20.11.2015, 15:22 Uhr

Bielefeld. Wann feiert Arminia Bielefeld endlich den ersten Heimsieg? Diese Frage haben sich Spieler, Trainer und Verantwortliche des DSC in den vergangenen Wochen häufiger stellen lassen müssen – und sie haben bei der Beantwortung stets Geduld bewiesen. Auch Sebastian Schuppan geht dieses Thema gelassen an. „Natürlich wäre es schön, wenn es am Samstag gegen Leipzig klappen würde. Letztlich ist es aber egal, wo wir die Punkte holen. Auswärtspunkte zählen nicht weniger.“

Arminias Linksverteidiger spielt mit seiner Aussage auf die jüngsten beiden Partien an. 0:0 in Fürth und 2:0 in Kaiserslautern bedeuteten vier Zähler auf der Bielefelder Habenseite. Gerade der Erfolg auf dem Betzenberg habe gezeigt, „dass wir gewinnen können“. Die Arminen möchten sich keinen Heimkomplex einreden lassen.

»Wir waren ein paar Mal ganz nah dran «

„Wir waren schon ein paar mal ganz nah dran, und es hat nur das Quäntchen Glück gefehlt. Wir sollten einfach die Ruhe bewahren“, ist Schuppan zuversichtlich, dass es mit dem ersten Heimdreier bald klappen wird. Rein statistisch gesehen ist der samstägliche Gegner, Anstoß 13 Uhr in der Schüco-Arena, allerdings nicht gerade der ideale Kandidat für das Unternehmen Heimsieg.

Mit RB Leipzig kommt die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga nach Bielefeld. Und ein selbsternannter Aufstiegskandidat. „Während wir mit voller Mannschaftsstärke trainiert haben, war die Hälfte der Leipziger auf Länderspielreise“ – Sebastian Schuppan weiß genau um die hohe individuelle Qualität des Gegners. Deshalb schreibt er der Partie gegen die Sachsen auch Pokalcharakter zu. „Letzte Saison ist es im Pokal für uns ganz gut gelaufen“, erinnert Schuppan. Der 29-Jährige betont jedoch auch, „dass wir zuletzt einige Male zu passiv waren, wenn wir tief standen“.

Deshalb werde sich die Mannschaft auf keinen Fall das ganze Spiel hinten reinstellen. Schuppan hofft, dass er und seine Teamgefährten den richtigen Mittelweg finden zwischen stabiler Defensive und eigenen Offensivaktionen. „Manchmal musst du den Ball auf die Tribüne pöhlen und in anderen Szenen schnell umschalten. Wichtig ist, dass wir insgesamt ruhig bleiben.“

Schuppan geht davon aus, dass RB wie in den meisten Spielen „gefühlt 90 Minuten draufgeht“. Von der forschen Gangart und der offensiven Klasse eines Emil Forsberg, Yussuf Poulsen oder Davie Selke wollen sich die Arminen jedoch nicht abschrecken lassen. „Solche Spiele sind doch die schönsten Aufgaben. Da kann jeder, da können wir alle zusammen beweisen, ob wir konkurrenzfähig gegen solche Mannschaften sind“, betont Schuppan.

Und deshalb würde der Armine im Vorfeld auch kein weiteres 0:0 unterschreiben. „Wir spielen, um zu gewinnen und werden uns nicht verstecken“, gibt sich Schuppan kämpferisch. Werden Mut und Einsatz am Ende mit einem Sieg belohnt, hätte auch das Gerede vom ersten Heimsieg ein Ende.

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