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Glücklich: Stephan Salger (vorne) feiert zusammen mit Fabian Klos (l.) und David Ulm seinen ersten Zweitligatreffer überhaupt. - © Christian Weische
Glücklich: Stephan Salger (vorne) feiert zusammen mit Fabian Klos (l.) und David Ulm seinen ersten Zweitligatreffer überhaupt. | © Christian Weische

Arminia Auf sein erstes Zweitligator gibt Salger gern einen aus

Dick erlebt an früherer Wirkungsstätte einen herzlichen Empfang

Jörg Fritz
01.11.2015 | Stand 01.11.2015, 10:11 Uhr

Kaiserslautern. „Ich war aufgeregter als bei meinem ersten Bundesligaspiel.“ Arminias Verteidiger Florian Dick war auf dem Betzenberg der umjubelte Spieler schlechthin. Von 2008 bis 2014 war Dick beim FCK Leistungsträger und Publikumsliebling, ehe er zu Arminia wechselte. „Dieser Empfang bei meiner Rückkehr war wahnsinnig“, zeigte sich Dick von der Herzlichkeit der Lauterer Fans beeindruckt. Nach Spielende musste er viele Autogramme in der FCK-Kurve schreiben. „Ich hoffe, dass der Knoten bei uns jetzt geplatzt ist“, meinte der Routinier. „Es geht jetzt vorwärts. Nach diesem Spielverlauf sollten wir genügend Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gewonnen haben.“ Nicht nur Dick hatte sein besonderes Erlebnis auf dem Betzenberg. Stephan Salger, der erneut eine gute Partie zeigte, erzielte mit dem 2:0 sein erstes Zweitligator überhaupt. „Jetzt muss ich wohl einen ausgeben“, sagte der Innenverteidiger, „aber es gibt Schlimmeres.“ Nach seinem 2:0 hatte Salger einen Augenblick an frühere 2:0-Führungen des DSC in Duisburg, Freiburg und Nürnberg gedacht. Diesmal blieben die Arminen aber cool und kassierten keine Gegentore mehr, so dass der zweite Auswärtssieg perfekt war. „Es war letztlich der dreckige Sieg, den wir unbedingt gebraucht hatten“, meinte Salger. „Endlich haben wir uns für den großen Aufwand belohnt.“ Auch Trainer Norbert Meier war sichtlich zufrieden. „Wir haben schon bessere Auswärtsspiele gezeigt“, meinte der Coach: „Aber erstmals war das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Wir müssen uns für den Sieg nicht entschuldigen. Wir haben uns den Dreier hart erarbeitet.“

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