Der Bielefelder David Ulm gegen den Kaiserslautener Marcus Piossek. - © Christian Weische
Der Bielefelder David Ulm gegen den Kaiserslautener Marcus Piossek. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Bann gebrochen: Arminia gewinnt in Kaiserslautern und landet den lang ersehnten zweiten Saisonsieg

Arminen feiern 2:0-Auswärtssieg

Kaiserslautern. Erleichterung in Bielefeld: Der DSC konnte nach zuletzt sieben sieglosen Spielen einen verdienten 2:0-Auswärtssieg bei harmlosen Pfälzern feiern und entfernt sich so zunächst von den Abstiegsrängen. In einer zunächst zähen Partie ließ Arminia sich zu Beginn etwas fallen und überließ Kaiserslautern das Spiel. Die Gastgeber konnten aus ihrer Feldüberlegenheit aber kein Kapital schlagen und taten sich im Spiel nach vorne äußerst schwer. Außer einem harmlosen Rechtsschuss von Lauterns Gaus (3. Minute) und einem durchaus gefährlichen Aufsätzer von Arminias Behrendt aus 30 Metern (15. Minute) gab es in der Anfangsphase keine nennenswerten Torchancen. In der Folge erhöhte der FCK den Druck und kam zu gleich drei guten Gelegenheiten: Zunächst konnte Hesl einen Kopfball von Karl nach Freistoß von Halfar an die Latte lenken, wenig später stellte Ex-Armine Przybylko den Arminen-Keeper mit einem gefährlichen Linksschuss von der rechten Strafraumkante auf die Probe. Eine Minute später zog Przybylko per Volley nach einer Ecke ab - Hesl rettete wieder. Arminia setzte in der Zwischenzeit Nadelstiche durch einen Schuppan-Freistoß (32. Minute) und Fabian Klos (27. Minute), dessen Rechtsschuss allerdings aus zu spitzem Winkel abgefeuert wurde und so den Keeper der Gastgenber nicht in Verlegenheit bringen konnte. Wenig später drehte sich jedoch das Bild: Mit der Zeit konnten die Arminen sich befreien und schnürten Kaiserslautern zum Ende der zweiten Halbzeit in der eigenen Hälfte fest. Chancen gab es aber nicht mehr. In der zweiten Häfte zeigte sich Kaiserlauern sofort gefährlich, als Przybylyko einen Kopfball nach einer Ecke über das Tor setzte. Dann kam es zum Knackpunkt im Spiel: Fabian Klos wurde nach Pass von Nöthe im Strafraum der Pfälzer von Heubach zu Fall gebracht, der daraufhin die rote Karte sah. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ulm sicher zum 1:0 (55. Minute). Zwei Minuten später tauchte der agile Pryzybylko im Bielefelder Strafraum auf, schoss jedoch Schuppan an. Der Ex-Armine markierte hiermit die letzte nennenswerte Torchance der Gastgeber. Arminia hatte in der Folge keine große Mühe, das Ergebnis zu verwalten. In Unterzahl und mit dem Pokalspiel unter der Woche in den Beinen, konnten die Lauterer keinen Druck mehr aufbauen und stellten die Arminen so vor keine großen Probleme. Lediglich ein zurecht wegen Foulspiel abgepfiffenes Kopfballor durch Colak (75.Minute) sprang für Kaiserslautern noch heraus. In der 84. Minute dann die Entscheidung: Klos bekommt den Ball im eigenen Strafraum zugespielt und kann ohne Gegenwehr 60 Meter bis zum gegnerischen Strafraum marschieren. Die Überzahlsituation spielt er zwar nicht optimal aus, doch der mitgelaufene Salger zieht in Torjägermarnier trocken aus 16 Metern ab und versenkt den Ball unten links zum 2:0-Entstand. Arminia kann nun nach zuletzt sieben sieglosen Spielen aufatmen und springt zumindest über Nacht auf Platz 11 der Tabelle.

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