Dirigent an der Seitenlinie: Arminia Bielefelds Trainer Norbert Meier gibt Anweisungen. - © Christian Weische
Dirigent an der Seitenlinie: Arminia Bielefelds Trainer Norbert Meier gibt Anweisungen. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Meier ist nicht bange vor der Betzenberg-Besteigung

DSC-Trainer ist überzeugt, Zählbares mit nach Bielefeld zu nehmen

Bielefeld. Norbert Meier verbreitet Gelassenheit und Zuversicht. „Es gibt für mich überhaupt keinen Grund, auf die Spieler draufzuhauen. Unser Team ist intakt.“ Dieser Vertrauensbeweis des Bielefelder Trainers vor dem heutigen Meisterschaftsspiel beim 1. FC Kaiserslautern sollte für die Arminen-Profis eine zusätzliche Motivation sein, eine gute Leistung auf dem Betzenberg zu zeigen, die mit drei Punkten oder zumindest einem Zähler belohnt wird. Dieses bejahende Zwischenzeugnis nach zuletzt sieben sieglosen Spielen begründet Meier mit vielen positiven Aspekten, die er nach einem Video-Studium des Heimspiels gegen den SV Sandhausen (0:0) gewonnen habe. „Es gibt nicht viel zu monieren, da wir wenig falsch gemacht haben“, erklärt der Fußballlehrer. „Lediglich die Chancenverwertung müsse sich verbessern, lautet seine Forderung. Meier verkündet für das Spiel am Freitagabend (18.30 Uhr, Liveticker auf nw.de) im Fritz-Walter-Stadion deshalb auch eine klare Botschaft an den Gastgeber. „Mir ist nicht bange. Wir sind wettbewerbsfähig und wollen Zählbares mit nach Hause nehmen.“ Beide Vereine zeichnen sich im laufenden Wettbewerb durch schwache Sturmleistungen aus. Während die Arminen bei ihren sechs Heimauftritten nur zwei magere Törchen erzielten, ist die Ausbeute der Roten Teufel auch nicht viel besser. Mit einer Tordifferenz von 4:5 ist auf dem Betzenberg auch niemand so recht glücklich. Darin sehen die Arminen, die auswärts schon sieben Punkte erkämpft haben, auch ihre Chance. Norbert Meier: „Es ist egal, wie viele Chancen man sich erarbeitet. Man muss sie nur nutzen.“ Gedanken macht er sich noch bei der personellen Besetzung der linken Außenbahn. Auf dieser Position gab es bislang zahlreiche Wechsel. „In diesem Bereich haben wir noch Luft nach oben“, sagt Meier, der allen Kandidaten Hoffnung für einen Startelf-Einsatz macht: „Bei mir ist die Tür nie zu.“ Dieser Hinweis gilt auch für Dennis Mast, der sich zuletzt selten für das 18er-Aufgebot empfehlen konnte.

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