Hofft auf das erste Heimtor: Arminias Brian Behrendt (r.), der in Paderborn zum zwischenzeitlichen 1:1 ausglich. - © Christian Weische
Hofft auf das erste Heimtor: Arminias Brian Behrendt (r.), der in Paderborn zum zwischenzeitlichen 1:1 ausglich. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Arminias Behrendt möchte erneut jubeln

Tabellenführer Bochum triit in Bielefeld an / DSC-Trainer Meier erwartet erneut eine Herausforderung für die Abwehr

Bielefeld. Seinen 57. Geburtstag hat Norbert Meier am Sonntag eher im Vorbeigehen erlebt. „Am Abend war ich noch mit meiner Frau essen, aber mit den Gedanken war ich schon beim VfL Bochum“, sagt Meier. Nach einem kurzen Rückblick auf das 2:2 in Freiburg hatte der DSC-Trainer seinen Geburtstag im Kreise der Mannschaft mit der Vorbereitung auf das heutige Heimspiel, Anstoß 17.30 Uhr, gegen Bochum fortgesetzt.

Mehr als 16.000 Zuschauer werden in der Schüco-Arena erwartet, darunter etwa 2.000 aus Bochum. „Wir sind etwas schuldig – den Fans und uns selbst“, sagt Brian Behrendt im Vorfeld des Westfalenderbys. Die Mannschaft habe auswärts bewiesen, dass sie Tore schießen könne. Nun soll der erste Treffer im eigenen Stadion fallen und möglichst auch der erste Heimdreier auf der Habenseite verbucht werden. „Es ist sicherlich schade, dass wir uns mit dem einen Punkt in Freiburg begnügen mussten. Den Schwung wollen wir jetzt aber mit ins Bochum-Spiel nehmen und es besser machen“, betont der Innenverteidiger.

Ein bisschen besser geht es immer, wenn Norbert Meier auch „nicht viel zu meckern hatte“ und betonte, „dass die Mannschaft am Freitag Leidenschaft gezeigt und mehr als nur dagegengehalten hat.“ Gern hätte es Meier allerdings gesehen, wenn seine Schützlinge es geschafft hätten, die Freiburger noch länger, am besten bis zum Schlusspfiff, vom eigenen Tor fern zu halten. „Wir werden gegen Bochum wieder an unsere Grenzen gehen müssen, wenn wir etwas holen wollen“, sagt Meier.

Fortschritte in Freiburg

Auch gegen den Tabellenführer aus Bochum ist eine starke Defensivleistung Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden. „Das wichtigste überhaupt wird sein, die Stärken des Gegner einzuschränken. Wir brauchen unsere Ordnung“, betont Meier. Und der Spielverlauf vom Freitagabend bestätigt seine These. In Freiburg hat die Mannschaft Fortschritte gezeigt, größere Änderungen in der Startelf sind daher nicht zu erwarten. Meier macht Wechsel von der Ausrichtung der Bochumer abhängig. Eine umfassende Rotation wegen des Kräfteverschleißes in der englischen Woche werde es nicht geben. „Viel trainieren kann man im Moment nicht. Ich muss sehen, dass die Mannschaft am Dienstag wieder fit für 90 Minuten ist“, sagt Meier.

Bochum schätzt der Arminen-Coach als spielstarke Mannschaft ein, die mit Simon Terodde über einen gefährlichen Torjäger verfüge. „Da kommt harte Arbeit auf uns zu“, meint Meier. Nähere Bekanntschaft dürften Arminias Innenverteidiger Julian Börner und Brian Behrendt mit Terodde machen. Letzterer möchte seinen Platz in der Innenverteidigung durch eine gute Vorstellung gegen Bochum verteidigen. „Ich werde versuchen, durch Leistung zu überzeugen“, sagt Behrendt. Der Ex-Wiener würde gern weiter auf seiner Lieblingsposition für den DSC auflaufen.

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