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Arminia Viertelfinaleinzug ist der drittgrößte Erfolg

Als Vata den Titanen reizte

Björn Vahle
06.03.2015 | Stand 06.03.2015, 15:44 Uhr

Bielefeld. Arminia Bielefelds Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals ist der drittgrößte Erfolg des Vereins in diesem Wettbewerb. Nur zweimal kam der DSC weiter, 2005 und 2006 schaffte es das Team von Trainer Uwe Rapolder bis ins Halbfinale - und hätte sich sogar beinahe für den Europapokal qualifiziert. Dabei begann die Pokalsaison 2004/2005 für Arminia alles andere als furios. Mühsam quälte sich die Mannschaft gegen den damaligen Oberligisten VFC Plauen zu einem 2:1-Auswärtssieg. Gegen Kölns zweite Mannschaft (2:4) und den Karlsruher SC (4:0) machte die Arminia überzeugend den ersten Achtelfinal-Einzug der Vereinsgeschichte perfekt. Im Viertelfinale schoss Stürmer Isaac Boakye Ligakonkurrent Hansa Rostock aus dem Wettbewerb. Im Halbfinale reichte es trotz streckenweise guter Leistung nicht zu einem Sieg gegen die favorisierten Bayern. Arminias Fatmir Vata reizte den Torwart-Titan Oliver Kahn aber einige Male (Foto). 2005/2006 startete der DSC besser. Siegen gegen Preußen Magdeburg (3:0), Energie Cottbus (2:1) und Unterhaching (2:0) folgte aber ein schwacher Auftritt gegen Kickers Offenbach. Es bedurfte der Klasse von Mathias Hain, der im Elfmeterschießen zweimal parierte, um ins Halbfinale einzuziehen. "Es zeichnet diese Mannschaft aus, dass sie immer wieder aufsteht, auch wenn sie mal nicht gut spielt", sagte Trainer Thomas von Heesen damals. Eintracht Frankfurt machte dem Finaltraum aber ein Ende. Und dem vom Europapokal. Dort hätte Arminia bei einem Sieg nämlich gespielt, weil Pokalfinalist Bayern München zu diesem Zeitpunkt schon beinahe für die Champions League qualifiziert war.

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