Sorgte für Aufregung: Der Vor-Ort-Bertreuer in Belek für den FC Augsburg (l.) hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem deutschen Ex-Nationalspieler David Odonkor. - © Foto: Christian Weische
Sorgte für Aufregung: Der Vor-Ort-Bertreuer in Belek für den FC Augsburg (l.) hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem deutschen Ex-Nationalspieler David Odonkor. | © Foto: Christian Weische

Belek Odonkor-Double sorgt im Arminen-Trainingslager für Aufregung

Hille erfüllt Vertrag bis Saisonende

Belek. Der Sturm hat sich gelegt an der türkischen Riviera. Vielleicht liegt diese Wetteränderung an der Ankunft des Fußball-Bundesligisten SC Paderborn am Dienstagabend in Belek. Den Arminen ist es egal. Sie sind guter Dinge, dass wieder reaguläre Arbeitsbedingungen herrschen. Für Irritationen sorgte am Morgen ein junger Mann, der verblüffende Ähnlichkeit mit dem deutschen Ex-Nationalspieler David Odonkor besitzt. Die vor Ort anwesenden Bielefelder Medienvertreter nahmen eine kurze Lagebesprechung vor. Google wurde befragt. Der Wahrheitsgehalt dieser Vermutung reduzierte sich allerdings von Minute zu Minute. Die Skepsis wuchs. Für Klärung sorgte schließlich Arminias Teammanagerin Katrin Meyer, die sich angeregt mit einem Odonkor-Double unterhalten hatte. "Nur keine Panik", meinte sie zu den Bielefelder Sportjournalisten. "Der junge Mann ist der Vor-Ort-Betreuer in Belek für den FC Augsburg, der auf dem Nebenplatz seine Trainingseinheiten bestreitet."  Fakt ist, David Odonkor ist Co-Trainer beim SC Herford und nicht in Belek. Statt Odonkor war aber wenige Minuten später Jörg Neblung vor Ort, was auch den Augen der Sportjournalisten nicht entging. Neblung ist einer der angesehensten deutschen Berater von Sportlern und hat unter anderem auch Sebastian Hille unter Vertrag. "Sebastian wird seinen Vertrag bis zum Saisonende erfüllen, auch wenn er einige Angebote aus der 3. Liga vorliegen hat", erklärte Neblung. Hille werde sich in den verbleibenden 16 Begegnungen noch einmal voll reinhängen, versprach sein Berater. Unter Trainer Norbert Meier bestritt der Aufstiegsheld vom 11. Mai 2013 (Torschütze beim 1:0 gegen den VfL Osnabrück) in der laufenden Saison nur eine Gesamtspielzeit von 150 Minuten.

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