Arminias Neuzugang Ulm schätzt die offensive Spielweise unter Trainer Meier

Flink, wendig und beliebt

VON JÖRG FRITZ
Arminias Neuzugang Ulm schätzt offensive Spielweise - © Arminia
Arminias Neuzugang Ulm schätzt offensive Spielweise | © Arminia

Bielefeld. David Ulm trifft den Geschmack des Bielefelder Publikums. Mit seiner Wendigkeit und den flinken Drehungen bereitet der 30 Jahre alte Elsässer seinen Gegenspielern viele Probleme und erhält dafür lautstarken Applaus der Arminenfans bei Heimspielen in der Schüco-Arena. Der offensive Mittelfeldspieler, der am 9. September einen Zweijahresvertrag beim Drittligisten unterschrieben hatte, hat sich schnell eingelebt.

Morgen schließt sich für Ulm im Achtelfinale des Westfalenpokals gegen den Oberligisten SC Roland Beckum (19.30 Uhr in der Schüco-Arena) ein kleiner Kreis. Seine Premiere im DSC-Dress hatte der quirlige Offensivspieler in der ersten Runde dieses Wettbewerbes gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen (1:0) gefeiert. "Es läuft gut für mich", lautet seine Bilanz der ersten Wochen. "Der Trainer vertraut mir, das gibt mir Sicherheit."

Zu hundert Prozent ist der Routinier mit seinem Leistungsvermögen aber noch nicht zufrieden. "Ich muss mehr Tore erzielen", stellt Ulm selbstkritisch fest. Dass der Neuzugang nahezu unproblematisch die Integration innerhalb kürzester Zeit geschafft hat, führt der Profi auch auf die große Unterstützung der Fans zurück. "Diese Anfeuerungsrufe von den Rängen pushen mich ungemein und verleihen mir Flügel." Dieses Phänomen ist David Ulm nicht neu. In Offenbach und Sandhausen zählte Ulm ebenfalls zu den Publikumslieblingen. Im Vergleich zu seinem letzten Arbeitgeber, dem Zweitligisten SV Sandhausen, verspürt der Fußballer mit dem Zopf bei Arminia "viel mehr Spaß an seiner Arbeit, weil Trainer Norbert Meier Fußball spielen lässt. In Sandhausen hingegen wurde hauptsächlich gegen den Ball gespielt."

David Ulm (l.) läuft dem Wehener Michael Wiemann davon. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
David Ulm (l.) läuft dem Wehener Michael Wiemann davon. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Nachdem sein Vertrag in Sandhausen aufgrund eines Verjüngungsprozesses der Mannschaft im Sommer nicht verlängert wurde, ließ sich Ulm nicht hängen. Mit einem Fitnesstrainer arbeitete er täglich in Heidelberg zusammen und absolvierte regelmäßiges Mannschaftstraining als Gast beim SV Waldhof. Dieses Engagement wurde letztlich mit einem Vertrag beim Drittligisten Arminia Bielefeld belohnt, der zweifelsfrei mit ihm einen guten Einkauf tätigte.

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