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Rostock besiegt Arminia couragiert mit 4:2

Zwei Elfmetertore gegen die Bielefelder

20.09.2014 | Stand 08.05.2015, 16:48 Uhr
Rostock besiegt Arminia couragiert mit 4:2 - © Arminia
Rostock besiegt Arminia couragiert mit 4:2 | © Arminia

Rostock (nw). Rostocks Heimfluch ist beendet, aber ausgerechnet Arminia Bielefeld hat ihn beendet. In einem turbulenten Spiel agierten die Rostocker überraschend stark und ehrgeizig, Arminia dagegen zeigte über weite Strecken zu wenig. Das Dilemma begann mit zwei Elfmetertoren von Steven Ruprecht (26./28.) und endete fast mit Schuppans Eigentor in der 66. Minute. Doch Bielefeld nutzte die lasche Rostocker Abwehr aus und verkürzte durch Klos (71.) und Testroet (77.). Erst das Solo von Joker Weidlich (86.) machte den Sack endgültig zu und ließ die Rostocker feiern. 

Für die Arminia ist der Beginn an der Ostsee ziemlich turbulent, denn in der vierten Minute muss Schwolow gleich zweimal retten. Der Rostocker Christiansen wird von Blacha im Sechzehner gefunden, wartet allerdings viel zu lange und macht es dem Arminia-Keeper Schwolow im Eins-gegen-eins zu einfach. Im Nachschuss streckt sich der Neuzugang von SC Freiburg erfolgreich und kratzt den Ball von Kučuković sehenswert aus der Ecke.

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Rostock bestimmt zunächst das Spiel. Bielefeld ist technisch hochwertig, befindet sich aber fast ausschließlich in der Rückwärtsbewegung und hätte in der 4. Minute schon hinten liegen können.

- © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Zweikampf um den Ball | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Erst in der elften Minute gibt es eine erste Torchance für Arminia durch eine kleine Unsicherheit von Rostocks Schlussmann Jörg Hahnel. Eine Ecke der Arminia kann der Keeper nur noch rausboxen, Börner knallt den Abpraller jedoch über den Kasten.

14. Minute: Mitten in die erste Drangphase der Bielefelder gibt es im Gegenstoß die nächste Chance für Rostock: Blacha steht acht Meter vor dem Tor frei und kann aus halblinker Position abziehen, trifft aber nicht gut. Kein wirkliches Problem für Schwolow.

Tatsächlich ein Problem für die Arminia scheint aber diese Rostocker Abwehr zu sein. Bislang finden sie kaum einen Weg durch die Mauer.

Und dann folgen auch schon die bisher bittersten Minuten dieses Spiels für Arminia Bielefeld. In der 25. Minute ist Kučuković im Strafraum durch. Salger packt als letztes Mittel die Sense aus, klarer Elfer für Rostock. Steven Ruprecht hämmert das Leder rein, 1:0 für die Gastgeber.

Doch damit nicht genug. Nur eine Minute später wiederholt sich die ganze Chose! Schuppan ist dieses Mal der Übeltäter, wieder liegt Kučuković nach einer Grätsche. Osmers zeigt erneut auf den Punkt. Wer tritt? Steven Ruprecht. Wer trifft? Steven Ruprecht. Es steht 2:0 für Hansa Rostock. Damit geht es auch in die Pause.

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