Arminias Trainer Meier trifft auf seinen Ex-Assistenten Lettieri

Trainerduell am Mittwoch in Duisburg

JÖRG FRITZ

Trainerduell am

Mittwoch in Duisburg - © Arminia
Trainerduell am
Mittwoch in Duisburg | © Arminia

Bielefeld. Die englische Woche begann für den Fußball-Drittligisten Arminia Bielefeld mit einem Erfolgserlebnis. Am Samstag feierte die Mannschaft von Trainer Norbert Meier mit 2:0 gegen Fortuna Köln den ersten Heimsieg in dieser Saison. Die Fortsetzung soll morgen Abend um 19 Uhr beim MSV Duisburg folgen.

Die "Zebras" und Arminia verbinden etliche Gemeinsamkeiten. Beide Traditionsklubs, die schon weitaus bessere Zeiten erlebt haben, kämpfen seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten. Dennoch schafften die Meidericher das Kunststück, den laufenden Personaletat um 40 Prozent auf 4,1 Millionen Euro zu erhöhen. Die Bielefelder schweigen beim Thema Geld. Erfahrungswerte aus der Vergangenheit lassen eine Summe um die drei Millionen Euro realistisch erscheinen.

Der Output beider Klubs nach fünf Spieltagen verlief allerdings nicht wunschgemäß: Der MSV belegt mit sechs Punkten Rang 11, Arminia mit sieben Punkten Rang zehn. Der größte Faustpfand beider Klubs liegt in der Treue der Fans, die auch in den schlimmsten Zeiten nicht von ihren Vereinen abgerückt sind. Der MSV Duisburg wird in der Tabelle der verkauften Dauerkarten in der 3. Liga hinter Marktführer Dynamo Dresden (11.000) mit 6.050 verkauften Tickets auf dem zweiten Platz geführt. Arminia folgt mit mehr als 4.700 abgesetzten Dauerkarten auf dem dritten Rang.

Vielzahl von Parallelen

Die Duisburger, die übrigens von Gino Lettieri, in der Bielefelder Abstiegssaison Assistent von Norbert Meier, betreut werden, erreichten am Sonntag ein 0:0 in Chemnitz. Das gleiche Resultat hatte Arminia am dritten Spieltag in der sächsischen Metropole erzielt.

Diese Vielzahl von Parallelen könnte auf ein Remis am Mittwochabend deuten. Von einer solchen Strategie hält Arminias Defensivspieler Felix Burmeister nicht viel. "Natürlich wollen wir dort einen Dreier einfahren", sagte der 24-Jährige selbstbewusst nach dem 2:0-Sieg gegen Fortuna Köln.

Die beiden Gastspieler Nico Granatowski (zuletzt Wolfsburg II) und der Kanadier Emery Welshman werden weiterhin getestet.

Copyright © Neue Westfälische 2019
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group