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Einwurf

Arminia in der Relegation

VON JÖRG FRITZ

Es gab in dieser Fußballsaison zahlreiche Situationen und Spiele, in denen die Leidensfähigkeit der Anhänger des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld einer harten Probe ausgesetzt war. Beispiele hierfür erübrigen sich seit Sonntagnachmittag. Es zählt nur noch die Gegenwart. Und die unmittelbare Zukunft. Die bevorstehenden acht Tage lassen das Herz eines jeden ostwestfälischen Arminenfans höher schlagen.

Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier hat sich in Dresden mit Bravour zurückgemeldet. Der direkte Abstieg konnte vermieden werden. Mit dem 3:2-Sieg in der sächsischen Metropole verließ Arminia erstmals seit dem 14. Spieltag den 17. Platz und kletterte auf Relegationsrang 16. Man kann einfach nur den Hut ziehen. Kompliment!

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Nach den Ereignissen von Dresden gehen die Ostwestfalen gestärkter denn je in die beiden Endspiele gegen den Tabellendritten der 3. Liga aus Darmstadt. Arminia lebt und offenbarte eine Einstellung, die bei den Beobachtern dieses Nervenkitzels fast während der gesamten Spielzeit ein Gänsehautgefühl aufkommen ließ.

Es ist schier der ungebrochene Glaube an sich selbst, der für dieses "Wunder von Dresden" verantwortlich ist. Selbst bitterste Rückschläge, wie die frühe Gelbrote Karte für Thomas Hübener, steckten die Spieler locker weg und gaben die Antwort mit zwei prächtigen Toren von Fabian Klos.

Getoppt wurden diese bereits stark emotionalen Momente Mitte der zweiten Halbzeit, als Dresden nach der Spielunterbrechung innerhalb kürzester Zeit auf 2:2 herankam. Was dann passierte, verdient in der Tat das Attribut sensationell. Kacper Przybylkos erlösender Treffer zum 3:2 rundete einen atemberaubenden Fußballnachmittag ab.

Seit 17.37 Uhr am Sonntag ist die Hoffnung berechtigt, dass Arminia auch in der Serie 2014/15 in der 2. Bundesliga spielt. Mit dieser Einstellung ist alles möglich.

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