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Bielefeld Arminias Klos trifft auch ohne Maske

Geheimtraining vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli

VON JÖRG FRITZ
07.02.2014 | Stand 07.02.2014, 13:53 Uhr
Arminias Klos trifft

auch ohne Maske - © Arminia
Arminias Klos trifft
auch ohne Maske | © Arminia

Bielefeld. "Endlich geht es am Sonntag los." Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer zählt ungeduldig die Minuten bis zur Wiederaufnahme der Meisterschaftsrunde am Sonntag um 13.30 Uhr mit dem Heimspiel in der Schüco-Arena gegen den FC St. Pauli.

Krämer kann gegen die Hamburger, die bereits gestern Mittag ihr Trainingsquartier in der Marienfelder Klosterpforte bezogen, personell aus dem Vollen schöpfen. Gegen St. Pauli fehlen lediglich die Dauerverletzten Oliver Petersch und Jan Fießer sowie Christian Müller (Aufbautraining) und der gesperrte Arne Feick.

Die Trainingsintensität beim Spiel elf gegen elf verlief Donnerstagnachmittag so ganz nach dem Geschmack des Trainers. "Wenn im Training gekuschelt wird, kann im Spiel kein aggressives Verhalten erwartet werden", beschreibt Krämer seine Philosophie.

"Überraschende Elemente ausprobieren"

Erstmals trainierte Torjäger Fabian Klos nach seiner schweren Schädelfraktur ohne seine schützende Gesichtsmaske. "Wir haben ihn nicht unter Druck gesetzt", erläutert der DSC-Coach. Klos zeigte ohne Gesichtsschutz keine Zurückhaltung und erzielte ein Tor. Heute absolvieren die Arminen um 13 Uhr ein Geheimtraining, "um zwei oder drei überraschende Elemente auszuprobieren", verrät Krämer.

Fabian Klos - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Fabian Klos | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Die Aufarbeitung der Vorfälle vor, während und nach dem Zweitligaspiel zwischen Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden am 6. Dezember 2013 ist noch nicht abgeschlossen. Bei den schweren Ausschreitungen der Dynamo-Fans wurden 17 Polizeibeamte verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden. "Relativ zeitnah wird der DFB-Kontrollausschuss seine Entscheidungen bekanntgeben", erklärte DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Neben der Partie in Bielefeld werden in diesem Zusammenhang auch die Vorfälle bei den Erstligapartien zwischen Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig sowie Borussia Dortmund gegen Schalke 04 untersucht. Koch: "Der DFB ist ausschließlich für Vorfälle innerhalb der Stadien zuständig. Als nicht-staatliches Organ können wir keine Strafen für Krawalle bei der Anfahrt beziehungsweise beim Rücktransport der Fans verhängen."

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