Paderborn Luca Kahl wird bei den Uni Baskets Paderborn zur festen Größe

Der 21-Jährige weiß, wo er sich noch verbessern kann

Paderborn. Wenn im Basketball-Zweitligaspiel zwischen den Uni Baskets Paderborn und den Baunach Young Pikes an diesem Samstag um 19.30 Uhr der Anwurf erfolgt, steht Luca Kahl auf dem Parkett des Sportzentrums Maspernplatz. Denn der 21-Jährige hat es in dieser Saison in die Startfünf der Hausherren geschafft. Und nicht nur das: Das Eigengewächs ist längst zu einem integralen Bestandteil der Mannschaft von Cheftrainer Uli Naechster geworden. "Luca hat sich im Verlauf dieser Spielzeit weiter verbessert. Er ist auch derjenige unserer Guards, der am effektivsten den Korb attackieren kann", sagt der Coach über den 1,83-Meter-Mann, der mit seiner Geschwindigkeit und Athletik immer häufiger zum Brett zieht. So konnte der ehemalige Schüler des Reismann-Gymnasiums auch erneut seine Punktausbeute steigern. War Kahl in der Serie 2016/17 noch mit 1,6 Zählern im Schnitt notiert worden, so schlugen in der Saison 2017/18 schon 3,3 Punkte zu Buche. Aktuell kommt der Paderborner auf 6,1 Zähler. Und ist nicht nur beim Hochball dabei. "Ich bin mit meinen Einsatzzeiten sehr zufrieden", sagt Kahl, der inzwischen pro Partie fast 20 Minuten bekommt und dabei auf den Positionen 1 und 2 agiert. Er habe sich mit dieser Rolle angefreundet, betont der Guard, dem allerdings die Treffsicherheit aus der Distanz aktuell etwas verloren gegangen ist. "Mein Wurf ist nicht immer gut", äußert er sich selbstkritisch über die 21 Prozent, mit denen seine Dreipunktwürfe tatsächlich ihr Ziel treffen. In der Partie gegen Baunach soll die Quote nach oben gehen. Denn schon im Hinspiel, das die Baskets nach Verlängerung mit 85:89 verloren, lieferte Kahl mit sieben Punkten, fünf Assists und sieben Rebounds eine gute Leistung ab. "Wenn meine Gegenspieler ähnlich jung wie ich sind, tue ich mich leichter", sagt der Lehramtsstudent (Sport und Wirtschaftswissenschaften) vor dem Rückspiel gegen ein Team, das erneut mit vielen Nachwuchskräften auflaufen wird. Baunach muss mit dem zum Erstligisten Frankfurt Skyliners abgewanderten Leon Kratzer inzwischen einen wichtigen Brettspieler ersetzen. Der Weg zum Korb ist nun öfter frei. Die Leerstelle will Kahl nutzen.

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