Mit Ball und Buch unterwegs: Uni Baskets-Neuzugang Demetrius Ward. - © Jochem Schulze
Mit Ball und Buch unterwegs: Uni Baskets-Neuzugang Demetrius Ward. | © Jochem Schulze

Paderborn Uni Baskets reisen topfit nach Belgien

Basketball: Die Akteure des Zweitligisten haben in der Leistungsdiagnostik überzeugt. Heute geht die Fahrt in das Kurztrainingslager nach Aalst. Dort wird morgen getestet

Jochem Schulze

Paderborn. Das Zweitligateam der Uni Baskets Paderborn macht sich am heutigen Freitag auf den Weg nach Belgien. In der 80.000-Einwohnerstadt Aalst, auf halbem Weg zwischen Brüssel und Gent gelegen, absolviert die Mannschaft von Cheftrainer Uli Naechster bis zum Sonntag ein Kurztrainingslager. Das lange Wochenende sollen auch dem besseren Kennenlernen des Teams dienen. Denn immerhin muss der Coach bis zum Saisonauftakt am Samstag, 22. September, acht externe und drei interne Neuzugänge integrieren. Dabei kann Naechster auf eine ordentliche Grundfitness seiner Schützlinge zählen. Die Leistungsdiagnostik, die am Dienstag im Sportmedizinischen Institut der Universität durchgeführt wurde, zeitigte durchweg ordentliche Resultate. "Die Wert vom Laktattest, von den Sprints und Sprüngen wie auch aus dem Speedcourt sind allesamt gut. Natürlich haben wir aber auch Ansätze gefunden, wo es noch es zu verbessern geben könnte", erklärt Naechster. Der war auch mit den Eindrücken von den ersten Balltrainings zufrieden. "Das sind alles Wettkampftypen", betont der 34-Jährige, der für den Mittwoch und Donnerstag jeweils zwei zweistündige Einheiten angesetzt hatte. Demetrius Ward hat viel zu tun In Aalst wird am heutigen Abend in der Arena der Okapi Aalstars trainiert. Am Samstag über Mittag steht eine intensive Wurfeinheit an, ehe um 20 Uhr gegen den Erstligisten ein erster Test steigt. "Aalst war in der Vorserie in Belgien im Play-Off-Halbfinale", sagt Naechster über den Gegner, in dessen Kader auch vier US-Amerikaner, ein Kubaner und ein Niederländer stehen. Mit Demetrius Ward hat ein "Ami" aus dem Baskets-Aufgebot in diesen Wochen viel zu tun. Der Guard, der bereits sechs Jahre in Deutschland lebt, strebt die Einbürgerung an und absolviert dafür verschiedene Intensivkurse.

realisiert durch evolver group