Die Neuzugänge: Trainer Uli Naechster (2.v.l.) mit (v.l.) Connor Wood, Demetrius Ward, Finn Fleute, Piet Kahl, Marc Nagora, Daniel Mixich, Matt Klinewski, Grant Benzinger, Christopher Kleinkes, Hasan Demirbas und Martin Seiferth. - © Jochem Schulze
Die Neuzugänge: Trainer Uli Naechster (2.v.l.) mit (v.l.) Connor Wood, Demetrius Ward, Finn Fleute, Piet Kahl, Marc Nagora, Daniel Mixich, Matt Klinewski, Grant Benzinger, Christopher Kleinkes, Hasan Demirbas und Martin Seiferth. | © Jochem Schulze

Paderborn Uni Baskets starten mit vielen neuen Gesichtern in die Vorbereitung

Basketball: Zweitligist Paderborn präsentiert elf Neuzugänge für die Serie 18/19. Trainer Uli Naechster hat eine Menge Arbeit vor sich. Das Team könnte es ihm aber leicht machen

Jochem Schulze

Paderborn. In der Schlussphase der vergangenen Saison hatten die Anhänger des Basketball-Zweitligisten Uni Baskets nur wenig Grund zur Freude. Nachdem die Mannschaft frühzeitig den Klassenerhalt realisiert hatte, gingen die letzten acht Partien allesamt verloren. Dass die Teamchemie nicht mehr stimmte, war kaum zu übersehen. Auch deshalb haben die Paderborner vor der neuen Serie viel Personal getauscht. Die untadeligen Ivan Buntic und Luca Kahl sind geblieben. Dazu kamen elf Neue. Alle gemeinsam präsentierten sich gestern Nachmittag erstmals bei einem öffentlichen Training. Der Eindruck nach der ersten lockeren Einheit im Sportzentrum Maspernplatz war positiv. Die vier neuen Nordamerikaner Demetrius Ward, Grant Benzinger, Connor Wood und Matt Klinewski scheinen vom Habitus eines Ego-Zockers ein gutes Stück entfernt. Die hungrigen deutschen Neuzugänge Daniel Mixich, Marc Nagora und Martin Seiferth bekommen jetzt von Finn Fleute Unterstützung. Der erst 18 Jahre alte 2,04-Meter-Center ist vom Drittligisten Essen gekommen und soll auch in der U19-Bundesligamannschaft der Baskets eine führende Rolle übernehmen. Mit Hasan Demirbas, Piet Kahl und Christopher Kleinkes ergänzen drei Youngster aus dem eigenen Nachwuchs das Aufgebot. "Wir wollen in der neuen Saison den Ball besser bewegen, in gewissen Situationen auch durchaus intuitiver agieren und zudem das Pick-and-roll wieder mehr pflegen", schlägt Naechster für die Vorbereitung ein paar Pflöcke ein und sieht Pluspunkte im Vergleich mit dem Vorserienteam. So sei die neue Mannschaft aus der Distanz gefährlicher und auch auf den Positionen flexibler. Bis Freitag sollen erste Verteidigungsstrukturen eingeübt werden Am heutigen Dienstag steht für die Baskets die Leistungsdiagnostik an der Universität an. Anschließend sollen bis zur Abfahrt ins Kurztrainingslager in Belgien am Freitag die ersten offensiven Plays und auch erste Verteidigungsstrukturen eingeübt werden. "Wenn wir am Samstag gegen den Erstligisten Aalst testen, wollen wir auf ein Grundgerüst zurückgreifen können", sagt Naechster. Der denkt erklärtermaßen zunächst "von Woche zu Woche". Bis zum Saisonbeginn am Samstag, 22. September, mit der Heimpartie gegen den Aufsteiger FC Schalke 04 gehen noch sechs Wochen ins Land. An Arbeit wird es dem Trainer und dem Team bis dahin nicht mangeln.

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