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Basketball-Bundesliga Monroe, Mason und Co.: Auf diese Spieler gilt es zu achten

24.09.2019 | Stand 24.09.2019, 07:18 Uhr

Hannover - Die Basketball-Bundesliga legt wieder los. Und die 17 Clubs haben ihre Kader zum Teil noch einmal gewaltig aufgerüstet. Im Schnitt beträgt der Etat der Vereine 7,5 Millionen Euro. Krösus sind erneut die Bayern, die wahrscheinlich mehr als das Doppelte dieser Summe aufwenden, um in der Bundesliga, im Pokal und in der Euroleague zu bestehen. Doch auch in anderen Teams gibt es Spieler, auf die es in der heute beginnenenden Saison besonders zu achten gilt. Einige interessante Basketballer im Überblick: Greg Monroe (Bayern München): Der Center hat 632 Mal in der NBA gespielt - so einen Spieler gab es in Deutschland noch nie. Der US-Riese wird mit seiner Größe und Wucht unter den Körben für Schrecken sorgen und soll das entscheidende Puzzleteil im neuen Kader des Meisters und erneuten Topfavoriten sein. «Ein Baum für die Bayern», titelte das Magazin «BIG» über Monroe. Makai Mason (Alba Berlin): Der 24-Jährige kommt direkt vom College nach Berlin. Daher muss sich der Combo Guard erst an die Art des Spiels in Europa gewöhnen. Doch wenn ihm das schnell gelingt, dann kann er einer der Schlüsselspieler werden. In der Vergangenheit war Mason, der auch einen deutschen Pass besitzt, sogar in den Fokus der Nationalmannschaft gerückt und kam bislang 15 Mal zum Einsatz. Heiko Schaffartzik (Hamburg Towers): Mit der Verpflichtung des Point Guards gelang dem Aufsteiger ein echter Coup. Mit seiner großen Erfahrung soll Schaffartzik, der sich in der Vorbereitung bei den Bayern fit hielt, dafür sorgen, dass Hamburg nicht in Abstiegsgefahr gerät. Der langjährige Nationalspieler nimmt kein Blatt vor den Mund und ist auch deshalb eine Bereicherung für die Liga. Killian Hayes (ratiopharm Ulm): Der 18 Jahre alte Aufbauspieler gilt als eines der größten Talente in Europa. Dass er sich für Ulm entschied, spricht für das tolle Programm des Clubs. Technisch stark und mit großer Spielübersicht soll er trotz seines jungen Alters das Ulmer Team führen. Er sieht die Bundesliga als Durchgangsstation auf dem Weg in die NBA - vielleicht der spannendste Spieler der Liga. Philipp Herkenhoff (Rasta Vechta): Noch so ein Talent, auf das man achten muss. Er hatte seinen Namen schon in diesem Jahr auf die Liste für den NBA Draft gesetzt, zog dann aber doch noch einmal zurück. Herkenhoff will aber unbedingt in die USA und wird in dieser Saison noch mehr Spielzeit erhalten beim Überraschungsteam der vergangenen Saison. Ein heißer Anwärter auf den Titel des besten Nachwuchsspielers. Rickey Paulding (EWE Baskets Oldenburg): Eine BBL-Saison ohne Rickey Paulding? Das kann sich inzwischen niemand mehr vorstellen. Er geht bei den EWE Baskets Oldenburg schon in seine 13. Saison. Trotz seiner bereits 36 Jahre ist er aus dem Team des Halbfinalisten der Vor-Saison nicht wegzudenken. Mister Oldenburg ist immer für etwas Spektakuläres gut.

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