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Die Kinder der Klasse 4 der Grundschule Stahle zeigen ihre beschrifteten gelben Bänder. Die schicken sie jetzt zu den Soldaten nach Afghanstian. - © FOTO: SCHULE
Die Kinder der Klasse 4 der Grundschule Stahle zeigen ihre beschrifteten gelben Bänder. Die schicken sie jetzt zu den Soldaten nach Afghanstian. | © FOTO: SCHULE

Stahler Grundschüler zeigen Respekt

Viertklässler machen mit bei Projekt der Gerberding-Stiftung

VON DER KLASSE 4 DER GRUNDSCHULE STAHLE

"Wir finden es toll, dass Sie den Menschen in Afghanistan helfen, hoffen, dass Sie gesund nach Hause kommen, stehen hinter euch, drücken euch die Daumen" - große gelbe Bänder mit ihren guten Wünschen und Grüßen schickt die Klasse 4 der Stahler Grundschule jetzt an die Soldaten in Afghanistan. Als Teilnehmer des NW-Zeitungsprojektes "Klasse! Kinder" haben die Schüler von der Aktion "Das gelbe Band der Verbundenheit" gelesen. Prompt beteiligten sich sich daran und berichten:
Die Gerberding-Stiftung Courage rief die Maßnahme ins Leben, zum Zeichen der Verbundenheit der Bürger in Deutschland mit den im Auslandseinsatz befindlichen Soldaten und ihren Familien. Gelbe Bänder wurden vor kurzem auf der Weserbrücke von Holzminden nach Höxter weiter gegeben (NW vom 24. Februar).
Intensiv beschäftigten sich die Viertklässler mit Berichten über den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan und anderen Krisengebieten der Welt. Auch Soldaten aus Holzminden und Höxter waren beteiligt. Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft - das machte die Kinder betroffen, aber auch neugierig.
So luden sie Experten zu einer Fragestunde in die Klasse ein: Kirsten Gerberding als Initiatorin und Mike Hartley, Projektleiter der Stiftung "Gelbes Band". Außerdem zwei Stahler Bürger, die bei der Bundeswehr arbeiten und schon an Auslandseinsätzen beteiligt waren: Bernhard Rehker von der Bundeswehr Holzminden und Melanie Klowat von der Bundeswehr Höxter.
Mike zeigte der Klasse Bilder aus dem Lager der Bundeswehr in Afghanistan und Kirsten Gerberding erzählte, wie sie auf die Idee vom "Gelben Band" gekommen ist: Sie habe eines morgens am Frühstückstisch gesessen und in der Zeitung geblättert. Dort habe sie einen Artikel über die Soldaten in Afghanistan gelesen. Diese seien gefragt worden, welches ihr größter Wunsch sei.
Ein Mann habe geantwortet, er sei vor einigen Wochen Vater einer Tochter geworden und habe sein Kind bislang noch nicht gesehen. Er wünsche sich sehr, dass die Menschen in Deutschland stärker Anteil nehmen am Leben der Soldaten und deren Familien. Dann sei es für alle leichter.

Achtung, Anerkennung, Hilfe und Unterstützung

Kirsten Gerberding meinte, dieses Anliegen des Soldaten sei für sie so wichtig geworden, dass sie die Aktion "Gelbes Band" gegründet habe. Es sei ein Zeichen der Verbundenheit und des Respekts: der Achtung, Anerkennung, Hilfe und Unterstützung.
"Das ist eine gute Sache," äußerten die Mädchen und Jungen. Noah sagte: "Ich finde es gut, dass die deutschen Soldaten in Afghanistan helfen. Macht weiter so!"
Jasmin fand besonders interessant, wie die Soldaten in ihren Quartieren wohnen, und dass sie von deutschen Köchen wie hier üblich versorgt werden. Leonard war der Ansicht, es sei gut, dass die Soldaten für die Menschenrechte in Afghanistan kämpfen. Es war ihm wichtig, dass die Soldaten so gut wie möglich geschützt sind.
Schließlich beschrifteten die Schüler der Klasse 4 beeindruckt und mit großer Freude zwei "Gelbe Bänder" mit ihren ganz persönlichen guten Wünschen und herzlichen Grüßen an die Soldaten und Soldatinnen in Afghanistan: "Liebe Soldatinnen und Soldaten, die Grundschule Stahle spricht Ihnen ihr Mitgefühl und Respekt aus. Sie sind in unseren Gedanken." Diese Bänder werden jetzt von Höxter aus dorthin geschickt.
 

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