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Die iPad-Klasse 8h der Martin-Niemöller-Gesamtschule arbeiter beim NW-Zeitungsprojekt Klasse! ausschließlich mit der digitalen Variante. - © privat
Die iPad-Klasse 8h der Martin-Niemöller-Gesamtschule arbeiter beim NW-Zeitungsprojekt Klasse! ausschließlich mit der digitalen Variante. | © privat

Junge Leser bleiben dran

Als Mitte März die Schulen geschlossen wurden, waren einige Klassen mitten im Zeitungsprojekt. Dank digitaler Ausgabe ging der Unterricht mit der NW zuhause weiter. N

Ivonne Michel
26.06.2020 | Stand 07.01.2021, 13:39 Uhr

Schulen im Ausnahmezustand – und die NW ist immer mit dabei. Die Klasse!-Medienprojekte sind bereits seit Jahren digital aufgestellt, bieten im gewählten Projektzeitraum parallel zur Lieferung der gedruckten Zeitung kostenlos für die Lehrer, Schüler und damit auch die Familien die Nutzung des NWePapers und der NW+-Inhalte an. Bisher nutzte das nur ein Teil der Projektklassen – und fast ausschließlich an weiterführenden Schulen. Corona hat das geändert.

Auch einige Grundschulklassen haben jetzt zuhause mit der digitalen NW-Ausgabe gearbeitet, alle wichtigen Nachrichten verfolgt, auch zum Thema Schule. Die Viertklässler sind froh, jetzt zumindest die letzten beiden Wochen ihrer Grundschulzeit wieder mit der ganzen Klasse Unterricht zu haben.

Ausreichend Grund zur Diskussion

Was sie jetzt aktuell in der NW lesen, ist allerdings weniger erfreulich: 1.331 Coronafälle bei Tönnies, so die Information am Montag auf der Titelseite. Erstmal noch kein
Lockdown. Darüber war dann in den folgenden Ausgaben zu lesen. Aber ausreichend Grund zur Diskussion.
„Ich finde, der Tönnies-Chef hätte besser aufpassen
müssen. Er hätte viel mehr Schutz und Hygienemaßnahmen treffen müssen, damit so ein Ausbruch hätte vermieden werden können", sagt Leonie,
Klasse!-Teilnehmerin aus dem Jahrgang 4 der Grundschule
Dreekerheide in Bielefeld. „Man weiß noch nicht, wie viele Familienmitglieder sich auch mit dem Coronavirus angesteckt haben", ergänzt Klassenkameradin Wiebke. Sie finde es sehr wichtig, dass alle Erkrankten in Quarantäne kommen, damit keine weiteren Menschen in Gefahr kämen und sich mit dem Coronavirus ansteckten. „Ich finde das sehr gefährlich, denn meine Mutter und ich gehören zur Risikogruppe. Das könnte sehr schlimm für uns
werden", ergänzt die Viertklässlerin.

Corona hat Falschmeldungen im Netz noch mal befeuert

Corona hat zudem die unzähligen Falschmeldungen im

Netz noch mal befeuert. Nachrichten kritisch zu betrachten
und zu hinterfragen, haben die jungen Leser im Klasse!-Projekt ebenfalls gelernt. „Schüler sind digital viel unterwegs. Deshalb ist es wichtig, sie für Falschmeldungen zu sensibilisieren, ihnen Tipps zu vermitteln, wie sie Fakt und Fake unterscheiden können", sagt Maren Chaoui, Lehrerin am Ratsgymnasium, die mit ihrer Klasse 8a bei Klasse! mitgemacht hat. Diese Kompetenz sei gerade in der aktuellen Situation sehr wichtig.

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