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Den insgesamt vier Angeklagten wird die bandenmäßige Verbreitung kinder- und jugendpornografischer Inhalte, das Herstellen von Kinderpornografie sowie den zum Teil schweren sexuellen Missbrauch von Kindern vorgeworfen. - © Sebastian Gollnow/dpa
Den insgesamt vier Angeklagten wird die bandenmäßige Verbreitung kinder- und jugendpornografischer Inhalte, das Herstellen von Kinderpornografie sowie den zum Teil schweren sexuellen Missbrauch von Kindern vorgeworfen. | © Sebastian Gollnow/dpa

Kinderpornografie "Boystown": Bürener bekennt sich schuldig und spricht von "Doppelleben"

Der 41-Jährige aus OWL und drei weitere Männer sollen für die Online-Plattform kinderpornografische Inhalte erstellt und verbreitet sowie zum Teil Kinder sexuell missbraucht haben.

23.09.2022 | Stand 23.09.2022, 14:29 Uhr

Paderborn/Frankfurt am Main (dpa). Im Prozess gegen die mutmaßlichen Betreiber einer Internetplattform zum Austausch von Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern hat einer der Angeklagten zu seiner Tätigkeit als Moderator und Administrator ausgesagt. Der 41-Jährige aus dem Landkreis Paderborn sagte am Freitag zu Beginn seiner Einlassung vor dem Landgericht Frankfurt, die Anklage sei „vollumfänglich richtig“. Er sei bereit, jede Strafe zu akzeptieren und hoffe auf professionelle Hilfe, „da ich alleine mit meinem Problem nicht fertig werde“, sagte der untersetzte Mann mit zurückweichendem Haaransatz. Er entschuldigte sich bei den Opfern der Plattform namens „Boystown“.